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Musik für die Dicke Marie

3. September 2010 | Von Marco Wagner | Kategorie: Top-Themen

Der wuchtige Turm der Dicken Marie ist baufällig.

Im Rahmen von Benefizveranstaltungen für den Turm der Greifswalder Marienkirche, die die Bürgerinnen und Bürger liebevoll “Dicke Marie” nennen, spielen Schülerinnen der Blockflötenklasse der Montesorri-Musikschule am Sonntag, dem 5. September um 11.30 Uhr, unter Leitung von Anette Fischer, Werke von Mozart, Barsanti und Dowland. Sie werden von Katharina Pohl an der Orgel begleitet. Wenngleich der Eintritt frei ist, wird ausdrücklich um Spenden für den Turm gebeten.

Der Kirchturm der Dicken Marie ist bereits seit einiger Zeit baufällig. Im Mauerwerk haben sich in der Vergangenheit zahlreiche Risse gebildet. Alte Reparaturen, in deren Folge die horizontal wirkenden Schubkräfte der Bogenmauerwerke nicht mehr ausreichend abgefangen werden können, sind Ursache für die Beschädigungen im Gemäuer des Turmes. Um dem Einturz oder Notabriss entgegen zu wirken, soll noch in diesem Jahr mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden.

In den vergangenen Jahren wurde bereits das Turmobergeschoss vom Schwammbefall befreit und resatauriert und der Ostgiebel statisch gesichert. Die Kosten hierfür betrugen etwa 630.000 Euro. Die Restaurierung dieser beiden Bauabschnitte wurde vom Förderverein, der Hoffmann-Stiftung, der Krupp- und Bohlen-Halbach Stiftung sowie der Reemtsa-Stiftung finanziell unterstützt.

Für den letzten Bauabschnitt, der kompletten Sanierung und statischen Sicherung des Turmes müssen nun 560.000 Euro aufgebracht werden. Der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern wollen die Restaurierung mit 410.000 Euro finanziell unterstützen, sofern die Gemeinde einen Eigenanteil in Höhe von 140.000 Euro aufbringt.

Da die evangelische Kirchengemeinde St. Marien diese Kosten nicht aus eigener Kraft aufbringen kann, andererseits auf die Fördersumme von Bund und Land angewiesen ist, bittet sie seit einiger Zeit die Bevölkerung um Unterstützung durch Spenden. Diese sollen unter anderem durch eine Reihe von Benefizkonzert eingenommen werden. So wird beispielsweise ein weiteres Konzert am Montag, dem 20. September, um 20 Uhr in der Kirche stattfinden.

Wer die Restaurierung des stadtbildprägenden Gotteshauses unterstützen will, kann einen Spendenbetrag an folgendes Konto der Kirchengemeinde St. Marien überweisen:

Volksbank Raiffeisenbank eG

BLZ: 150 616 38

Konto: 10 85 70 779

Foto: “Schiwago” via Wikimedia Commons

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WG Casting: Aus der Sicht einer WG

2. September 2010 | Von Christine Fratzke | Kategorie: Top-Themen

Die neuen Studierenden der Greifswalder Universität haben bereits mit der Zimmersuche begonnen. Sie hangeln sich mitunter von einem WG-Zimmer zum nächsten, stellen sich den kritischen Fragen der vielleicht zukünftigen Mitbewohner, um dann zum Beginn des Wintersemesters eine neue Bleibe zu haben. Wie es den WGs ergeht, bis zu 30 Bewerber für ein Zimmer zu haben? Ein Erfahrungsbericht.

In meiner Vier-Raum-WG wird ein Zimmer frei, pünktlich zum Beginn der Vorlesungszeit im Wintersemester. Nun muss ein neuer Mitbewohner oder eine neue Mitbewohnerin her. Inserat geschrieben, bei wg-gesucht und dem Uniforum reingestellt. Mit den Worten, dass sich meine WG in der schönsten Straße Greifswalds befindet, zusätzlich noch Handynummer und Mail-Adresse erwähnt. Nachdem das Zimmerangebot eine halbe Stunde online gestellt war, klingelte bereits mein Telefon. “Ich wollte nur mal fragen, ob das Zimmer noch frei ist”, fragte die weibliche Stimme auf der anderen Seite. Es war der Beginn eines tagelangen WG-Casting-Marathons, der vermuten lässt, wie schwierig es für die 3.000 erwarteten neuen Studierenden sein kann, ein Zimmer zu finden.

Tag der offenen Tür, denn wir haben ein Zimmer frei.

Insgesamt meldeten sich über 50 Interessierte, größtenteils Studentinnen im ersten Semester. Manchmal klingelte mein Handy immer Fünf-Minuten-Takt. E-Mails wurden geschrieben, morgens, mittags, abends. Alles in allem kamen mehr Mails als Anrufe. “Es ist günstiger, als immer anzurufen und dann eine hohe Telefonrechnung zu haben. Und es geht schneller”, erklärte mir später eine Zimmersuchende. Gut gefielen mir diejenigen, die sich in ihren Mails noch ein wenig ausführlicher beschrieben haben. Anfangs schrieb ich immer sofort zurück, verabredete Besichtigungstermine und notierte alle Namen und Uhrzeiten auf eine Liste. Über anderthalb Wochen zogen sich die Termine – 50 wurden es aber zum Glück nicht. Richtig flexibel waren die Zimmersuchenden nicht und so mussten wir uns auch oft nach den Bewerbern richten. Viele kamen von weiter weg, wie Verena aus Tübingen, manche blieben nur einen Tag, manche ein wenig länger.

Mutti im Auto lassen

Dann begannen die Tage der offenen Tür. Zusammen mit meinem Mitbewohner Stefan zeigte ich Interessierten das große Altbauzimmer, anschließend haben wir uns mit ihnen in unsere WG-Küche gesetzt und ein wenig unterhalten. “Wo kommst du her, was wirst du studieren, hast du schon WG-Erfahrung?”, wollten wir beispielsweise wissen. Das Übliche. Mit vielen Kandidaten kamen wir aber auch darüber hinaus ins Gespräch. Größtenteils waren die Suchenden aufgeschlossen, freundlich, interessiert. WG-Erfahrung brachten die wenigsten Erstsemester mit, dafür nahmen sie aber ihre Mütter mit. Oft ergriffen diese dann die Initiative, fragten uns über das Zusammenleben und Greifswald, während die Töchter schweigend daneben saßen. Das konnte uns nicht so richtig überzeugen, oder wie Stefan es in unserer WG-internen Auswertung formulierte: “Mutti im Auto lassen. Denn wer mit Mutti kommt, fliegt raus.”

"Habt ihr einen Putzplan?"

Generell hatten wir mit den unterschiedlichsten und größtenteils interessanten Charakteren zu tun. Der Landschaftsökologie-Student Enrico beispielsweise unterhielt uns lange mit Reiseberichten und gab einer anderen zukünftigen LaÖk-Studentin zahlreiche Tipps für ihr Studium. Oder aber auch die angehende Zahnmedizinstudentin Inga, die seit sieben Jahren auf ihren Studienplatz gewartet hat. An einem verregneten Nachmittag im August saßen fünf Zimmersuchende gleichzeitig in unserer gemütlichen Küche. Einige von ihnen waren ein wenig zu spät, andere ein bisschen zu früh, manche blieben einfach länger, als gedacht. Das Casting wurde langsam chaotisch, wir konnten so leider nicht alle Interessenten richtig kennenlernen. Manche zeigten aber dennoch Interesse, erkundigten sich beispielsweise nach einem Putzplan. Ein großer Pluspunkt für die Bewerber, wenn sie auch Fragen an uns hatten und mehr über uns erfahren wollten.

3.000 auf Zimmersuche – Eine Turnhalle wird organisiert

Von den etwa 30 potentiellen Mitbewohnern, die sich selbst im Schnitt zehn Zimmer ansahen, kamen fünf in die engere Auswahl. Manche Bewerber sagten uns aber auch ab, weil sie schon Zusagen von anderen Wohnungen erhielten. Letztendlich einigten wir uns auf Felix, der zum Besichtigungstermin extra nach seiner Arbeit aus Berlin abends noch nach Greifswald fuhr. WG-Erfahrung bringt er mit und auch sonst hat vieles gepasst. Als wir ihn anriefen, um ihm das Ergebnis unserer Überlegungen mitzuteilen, sagte er, dass er auch bereits die Zusage einer anderen WG erhalten habe und nun dort einziehen werde. Nach längerer Überlegung entschied er sich dann doch für uns. Allen anderen Interessenten erhielten eine E-Mail von uns, in der wir viel Erfolg bei der weiteren Zimmersuche wünschten. Denn dass 3.000 Erstsemester dringend ein Zimmer suchen, sehe ich immer noch an meinem Mail-Posteingang. Täglich kommen weiterhin neue Anfragen, ob das Zimmer noch frei sei. Hoffentlich finden alle Suchenden eine neue Bleibe. Im größten Notfall gibt es wahrscheinlich eine vom AStA organisierte Turnhalle, in der man während der Ersti-Woche übernachten kann.

Fotos: Christine Fratzke (Zimmer frei), Paul Mundthal (Putzplan, via jugendfotos.de)

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WG Castings: Aus der Sicht eines Neuankömmlings

2. September 2010 | Von Christine Fratzke | Kategorie: Top-Themen

Die neuen Studierenden der Greifswalder Universität haben bereits mit der Zimmersuche begonnen. Sie hangeln sich mitunter von einem WG-Zimmer zum nächsten, stellen sich den kritischen Fragen der vielleicht zukünftigen Mitbewohner, um dann zum Beginn des Wintersemesters eine neue Bleibe zu haben. Im Interview schildert Anja Sachse ihre Erfahrungen. Bisher hat sie in Magdeburg studiert und beginnt nun in Greifswald ihr Masterstudium.

webMoritz: Wie hast du eigentlich in Magdeburg gewohnt?

Anja Sachse: In Magdeburg habe ich im Wohnheim in einer 2er WG gewohnt, in der jeder sein eigenes Zimmer hatte und Küche und Bad gemeinsam genutzt wurden. Da man sich im Wohnheim die Mitbewohner nicht aussuchen kann, würde ich das Miteinander eher wie in einer Zweck-WG beschreiben.

Anja hat zwei Zusagen erhalten. Dafür musste sie sich aber auch zwölf Wohnungen ansehen.

webMoritz: Warum möchtest du nun nicht mehr im Wohnheim wohnen?

Anja: Die Zweck-WG war für die Zeit in Magdeburg in Ordnung, weil ich am Wochenende oft nach Hause gefahren bin. Nun möchte ich individueller leben, was die Wohnung betrifft und mir meine Mitbewohner “aussuchen” können oder sie zumindest kennen lernen, bevor ich einziehe.

webMoritz: Wie hast du dort die Wohnraumsituation generell für Studierende wahrgenommen?

Anja: Verglichen mit Greifswald ist die Wohnsituation entspannter, was sowohl den verfügbaren Wohnraum als auch die Höhe der Miete betrifft. Da ich jedoch die drei Jahre meines Studiums im Wohnheim gewohnt habe, habe ich keinen tieferen Einblick in die Wohnraumsituation in Magdeburg bekommen.

webMoritz: Wie hast du die Zimmersuche hier in Greifswald erlebt?

Anja: Die Zimmersuche in Greifswald hat sich als recht zeitintensiv erwiesen. Zuerst habe ich im Uniforum und bei WG-Gesucht WGs ausgesucht, die mir gefallen haben und die Leute per E-Mail angeschrieben. Mit vielen konnte ich daraufhin einen Besichtigungstermin vereinbaren. Zum Glück habe ich eine Freundin in Greifswald, bei der ich für ein paar Tage eine tolle “Zentrale” für die WG-Suche hatte.

webMoritz: Wie viele WGs hast du dir hier angesehen?

Anja: Ich habe mir zwölf WGs angeschaut und hatte noch mehr Termine, die ich allerdings nicht mehr wahrgenommen habe, da ich zu dem Zeitpunkt schon zwei Zusagen hatte.

webMoritz: Wie waren die WGs, welche positiven oder negativen Erfahrungen hast du gemacht? Was hat dich vielleicht besonders überrascht?

Anja: Die meisten WGs waren toll und die Bewohner sehr nett. Ich habe mich im Durchschnitt immer eine Stunde mit den Leuten unterhalten und dadurch auch schon viele interessante Dinge über Greifswald erfahren. Das hat auch bewirkt, dass ich mich schon sehr auf Greifswald freue. In einer WG habe ich mich nicht wohl gefühlt, da hat die Chemie einfach nicht gestimmt und in diese Wohnung würde ich auch nicht einziehen.

In manchen WGs waren die Zimmer etwas klein. Des weiteren ist mir aufgefallen, dass alle WGs, die ich in der Innenstadt angeschaut habe, kein Gemeinschaftszimmer haben, wenn man die Küche nicht als solches betrachtet. Dies ist wohl auf die Miethöhe zurückzuführen. Die WGs in Schönwalde hatten immer ein Wohnzimmer. Außerdem bin ich in den Innenstadt-WGs auf viele Vorurteile bezüglich des Wohnens in Schönwalde gestoßen. Für mich war das sehr interessant, weil mir in den WGs in Schönwalde das Gegenteil erzählt wurde. Ansonsten waren die Erfahrungen wie gesagt sehr positiv und die Leute sehr nett und offen.

webMoritz: Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Christine Fratzke.

Fotos: Christine Fratzke (Aufmacher), privat

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Fantakel – wo sich Figurentheater treffen

1. September 2010 | Von Marco Wagner | Kategorie: Top-Themen

3. bis 5. September: Fantakel - ein Figurentheaterfestival

Vom 3. bis 5. September laden zahlreiche freie Figurentheater aus Mecklenburg-Vorpommern, Karlsruhe und Berlin in das soziokulturelle Zentrum St. Spiritus und in die Stadtbibliothek Hans-Fallada ein. Denn an diesen Tagen findet unter dem Titel “Fantakel” bundesweit zum ersten mal ein Festival für Figurentheater statt.

Für Kinder werden Stücke wie die “Prinzessin auf der Erbse”, “Mäuseken Wackelohr”, “Ronja Räubertochter”, “Vom Igel, der keiner mehr sein wollte” und „Die Schatzinsel und das Ende des Seeräubers John Silver, von ihm selbst erzählt“ gezeigt.

Die Legende von Paul und Paula

Rike Schubert vom Berliner theaterkosmos53 lässt unterdessen die Puppen die “Legende von Paul und Paula” nachspielen. Den Organisatoren zu Folge soll es sich dabei um eine “sinnliche Mischung aus Theater, Live-Musik und Puppenspiel” handeln, die am Freitag um 20:00 Uhr gezeigt wird.

Auftakt des Festivals bildet das Allerhand-Theater aus Dömitz. Sie führen am Freitag um 17:00 Uhr in der Langen Straße “Allerhand Circus” auf. Im Anschluss öffnet im St. Spiritus die Ausstellung “Sagenhaft – Kinderbilder zur griechischen Mythologie”. Organisiert wird die Ausstellung vom Kultur- und Kunstverein Waren e.V. und kann an allen drei Tagen besucht werden. Darüber hinaus lädt das soziokulturelle Zentrum am Samstag die kleinen Besucher in ihr Haus ein, um an verschiedenen Kinderspielen teilzunehmen und sich bei einem Imbiss zu stärken.

“Die Schildkröte hat Geburtstag”, ein von Beate Biermann von der Theater- und Orchester GmbH Neustrelitz-Neubrandenburg inszeniertes farbiges Schattenspiel nach Elisabeth Shaw, ist am Sonntag für Zuschauer ab vier Jahren um elf in der Kapelle des ehemaligen Stadtklosters zu sehen.

Astrid Lindgrens “Ronja Räubertochter” von Puppen gespielt

Die Geschichte “Vom Igel, der keiner mehr sein wollte” wird am selben Tag um 15 Uhr von Anette Wurbs aus Neubrandenburg erzählt. Das Stück, das sich Kinder ab fünf Jahren, aber auch “Kind bleiben wollende” ansehen können, handelt von einem Igel, der aus seiner vertrauten Welt hinaus in die Fremde zieht, wo er sofort als Fremder erkannt wird. Der Igel versucht immer wieder so zu werden, wie die Anderen, sich anzupassen. Doch es gelingt ihm nicht. Was ihm jedoch gelingt ist, sich selbst bis zum Schluss treu zu bleiben.

Den Abschluss des Festivals bilden Inga Schmidt aus Berlin und Carsten Dittrich aus Karlsruhe mit der Puppenspielinszenierung von Astrid Lindgrens berühmten Kinderbuch “Ronja Räubertochter”. Das gibt es am Sonntag ab 17 Uhr zu sehen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur MV, Stadt Greifswald und das soziokulturelle Zentrum St. Spiritus sind Förderer des Fantakels. Die Aufführung des Stückes Paul und Paula wird durch das Nationale Performance Netz im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kultusministerien der Länder ermöglicht.

Bildnachweis: Organisatoren (Logo Fantakel)

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Greifswalds Grüne gegen Google: Populismus für Anfänger

30. August 2010 | Von Gabriel Kords | Kategorie: Top-Themen

Ein Kommentar von Gabriel Kords

Fahrzeug von Google StreetView

Zugegeben: Das Leben kann ganz schön frustrierend sein. Zum Beispiel für die Greifswalder Grünen. Da macht man tagein tagaus halbwegs engagiert Oppositionspolitik, während die Schwarzen, Gelben und Roten im Rathaus vor sich hin klüngeln – und am Ende lässt einen der Souverän trotzdem nicht mitregieren. Da kann man dann natürlich schon mal drüber nachdenken, ob man eigentlich die richtige Strategie hat oder es vielleicht besser mal mit einer anderen probiert. Zum Beispiel mit der der Gegner, denn die sind ja immerhin gewählt worden.

Irgend so etwas müssen sich Greifswalds Grüne wohl gedacht haben, denn sie vollziehen gerade einen Strategie-Wechsel: Denn auch, wenn sie schon immer laut und unfein herumkrakeelt haben, hatten die meisten ihrer Vorhaben doch einen inhaltlich wahren Kern. Nun aber präsentiert man einen Vorschlag, der auch aus der Populismus-Mottenkiste des Axel Hochschild und des Egbert Liskow stammen könnte: Die grünen Männer (und Frauen) hätten gerne eine Abgabe für Google StreetView.

Damit wollen sie auf einen Zug aufspringen, der schon seit Langem abgefahren ist, und zwar aufs Abstellgleis. Denn wer jetzt Stimmung gegen das Projekt macht, muss sich erstens fragen lassen, warum er diese Idee nicht schon vor ein, zwei Jahren hatte (so lange wird für das Projekt in Deutschland schon sichtbar fotografiert) und zweitens, was er damit eigentlich bewirken will.

Logo der Grünen

Wer Probleme mit Google StreetView hat, hat in den Augen des Verfassers zwar ein paar grundlegende Dinge nicht verstanden, sollte dann aber wenigstens versuchen, den Dienst an der Wurzel zu bekämpfen, vulgo: zu verbieten. Allen Ernstes eine Abgabe zu fordern, die dann irgendwelche Haushaltslöcher stopft, ist hochgradig inkonsequent. Denn käme die Abgabe, ständen die Inhalte eben nicht mehr frei zur Verfügung, sondern nur noch zahlenden Kunden offen, also etwa Adresshändlern. Dann wäre es tatsächlich gelungen, alle Schwachstellen des Dienstes zu erhalten und nur seine Stärken auszuschalten.

Chapeau, liebe Grüne, das habt ihr ja fein hinbekommen! Bleibt als schwacher Trost, dass die geforderte Abgabe juristisch ohnehin nicht zu realisieren sein dürfte, aber mal im Ernst: Das interessiert doch sowieso keinen!

Und die Moral von der Geschicht‘? Entweder, die Grünen kommen jetzt ganz schnell wieder auf den Teppich oder sie klopfen mal im Rathaus an. Vielleicht wollen Arthur, Ecki und Axel ja jetzt mit ihnen kuscheln, wo sie doch plötzlich alle dieselbe Sprache sprechen…

Bilder: Grüne: web-Moritz Archiv, StreetView-Fahrzeug: user “mynetx” via Flickr (CC-BY-NA)

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Sommerinterviews: Die AG Satzung stellt sich vor

29. August 2010 | Von webMoritz | Kategorie: Top-Themen

Acht Arbeitsgruppen gibt es in der verfassten Studierendenschaft, die sich unter anderem mit der Erstsemesterwoche, Solarkraft und dem Wohnen befassen. Die AGs treffen sich regelmäßig, sie planen und führen beispielsweise Aktionen durch. Was sie genau machen, werden die Vorsitzenden der AGs in kurzen Sommerinterviews verraten. Den Anfang macht die AG Satzung mit ihrem Vorsitzenden Ivo Sieder. Er studiert Politikwissenschaft, Alte Geschichte und Öffentliches Recht auf Magister im 12. Semester. Seit 2009 hat er den Vorsitz der AG Satzung inne.

webMoritz: Wie lange gibt es die AG Satzung schon?

Ivo Sieder: Seit Juni 2007.

webMoritz: Wie viele Mitglieder zählt die AG?

Ivo: Die AG hat circa 12 Mitglieder, sowohl Studenten von innerhalb wie außerhalb von StuPa und AStA.

webMoritz:Wie kam es zur Gründung der AG Satzung?

Ivo: Aufgrund der oftmals recht komplexen (rechtlichen) Probleme bei der Änderung oder Auslegung von Satzungen und Ordnungen der Studierendenschaft wurde die AG gegründet, damit sich die Mitglieder dort intensiver mit diesen Problemen beschäftigen können als es im StuPa-Plenum möglich ist.

Ivo Sieder ist seit Mai 2009 Vorsitzender der AG Satzung.

webMoritz: Was sind die Ziele und Aufgaben der AG und mit welchen Inhalten wird sich beschäftigt?

Ivo: Die AG beschäftigt sich oftmals mit Prüfaufträgen des StuPas über geplante Satzungsänderungen oder andere satzungsrechtliche Fragen. Ebenso stellt die AG eigene Anträge, wo ihre Mitglieder Handlungsbedarf sehen. In dieser Legislatur stellt zusätzlich die Beschäftigung mit der Prüfung der Studierendenschaft durch den Landesrechnungshof einen Schwerpunkt dar.

webMoritz: Welchen Nutzen hat diese AG für die Studierendenschaft?

Ivo: Wenn Satzungsänderungen möglichst rechtssicher vom StuPa beschlossen werden, erfolgt die Genehmigung durch die Hochschulleitung meist schneller und problemloser.

webMoritz: Was wurde bisher erreicht?

Ivo: In der vergangenen Legislatur wurde auf Antrag der AG Satzung ein umfangreiches Paket von Satzungs- und Ordnungsänderungen beschlossen, wie beispielsweise die Förderrichtlinie, Zusammensetzung des Präsidiums, Konstituierung des StuPa.

webMoritz: Was steht in Zukunft auf dem Plan? Gibt es bestimmte Ziele, die in nächster Zeit verwirklicht werden sollen – oder sind Aktionen, Veranstaltungen etc. geplant?

Ivo: Aufgrund des oben beschriebenen großen Änderungspakets der letzten Legislatur sind gegenwärtig keine größeren eigenen Anträge geplant, aber sicherlich wird es hier und da kleinere Änderungsvorschläge geben.

webMoritz: Wie kann man euch erreichen oder mehr über die AG erfahren?

Ivo: Unter ag-satzung@asta-greifswald.de.

webMoritz: Wir danken für das Interview.

Foto: DerStephan (Aufmacher, via jugendfotos.de), privat (Artikel)

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Couchsurfing zur Erstsemesterwoche

29. August 2010 | Von Christine Fratzke | Kategorie: Top-Themen

Die Zimmersuche gestaltet sich für die kommenden Erstsemster nicht immer leicht, manche finden bis zum Beginn der Vorlesungszeit im Wintersemester noch keine Bleibe. Damit die neuen Studierenden aber nicht viel Geld für Übernachtungen in der Jugendherberge oder im Hotel ausgeben oder in einer Turnhalle schlafen müssen, organisiert der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) Übernachtungsplätze für die Erstis – couchsurfen heißt das Schlüsselwort.

Du hast eine freie Couch? Super, dann melde dich beim AStA.

Daher bittet der AStA die Greifswalder Studierenden, für ein paar Nächte die eigene Couch, eine Matratze oder einen anderen Schlafplatz für die Erstsemester zur Verfügung zu stellen. Denn, so ist den Werbeplakaten für diese Aktion zu entnehmen, solle man sich für seine Kommilitonen engagieren, weil “auch du einmal ihre Hilfe benötigen könntest.”

Wer eine Übernachtungsmöglichkeit anbieten möchte, kann sich beim AStA melden, entweder unter der Homepage oder beim Wohnreferenten Tommy Kube unter wohnen@asta-greifswald.de. Zusätzlich sollten Name, der mögliche Zeitraum und welche weiteren Sachen vom Gast mitgebracht werden sollten, angegeben werden.

Fotos: Stefan Franke (Aufmacher, via jugendfotos.de), Julian Beger (Artikel, via jugendfotos.de), Logo AStA Greifswald

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Studentenwerk plant Beitragserhöhung um 50 Prozent

27. August 2010 | Von Marco Wagner | Kategorie: Top-Themen

In der Sitzung des Verwaltungsrates des Studentenwerks am 9. September soll über eine Erhöhung des Semesterbeitrages für das Studentenwerk abgestimmt werden. Die Beschlussvorlage sieht eine gestaffelte Steigerung der Abgaben vor. So sollen die Studierenden im kommenden Semester 46 Euro statt bisher 32,50 Euro zahlen. Für das Sommersemester 2012 werden dann 50 Euro fällig, sofern der Verwaltungsrat der Beschlussvorlage zustimmt.

Für Studierende der Universität würde sich damit der Semesterbeitrag von derzeit 46,50 Euro auf 60 Euro im kommenden Sommersemester erhöhen. Sofern keine weiteren Erhöhungen der sonstigen Bestandteile des Beitrags (Verwaltungsgebühr, Beitrag für Studierendenschaft) beschlossen werden, würde der Semesterbeitrag ab 2012 für alle Studierenden 64 Euro betragen – vorausgesetzt, der Verwaltungsrat erteilt der Beschlussvorlage seine Zustimmung.

Damit würde der Beitrag ab 2011 um 29 Prozent steigen, ab 2012 sogar insgesamt um 38 Prozent. Der Anteil des Studentenwerks stiege insgesamt sogar um mehr als die Hälfte, nämlich rund 53 Prozent. Dieselben Beiträge gelten auch für Studierende in Neubrandenburg und Stralsund.

Studentenwerk droht Defizit in Höhe von 500.000 Euro

Begründet wird die Kostenerhöhung mit drohenden Defiziten des Studentenwerkes in den Jahren 2011 und 2012. Diese würden für das Jahr 2011 rund 200.000 Euro und für das darauffolgende Jahr eine halbe Million Euro betragen. Mit der höheren Abgabe für Studierende sollen anfallende Mehrkosten bzw. Defizite im Bereich Soziales und Öffentlichkeitsarbeit, den Mensen und dem Wohnheim Makarenkostraße 47 gedeckt werden.

Im Bereich Soziales und Öffentlichkeitsarbeit kommt es unter anderem durch die Erhöhung des Zeitbudgets in der psychologischen Beratung, Ablösung der externen psychologischen Beratung durch Einstellung eines Psychologen sowie durch die Übernahme der psychologischen Beratungsstunden durch die Hochschule Neubrandenburg zu Steigerungen der Personal- und Einrichtungskosten um insgesamt 275.000 Euro.

Studierende sollen für neue Mensakosten aufkommen.

Aufgrund gesteigerter Material- und Energiekosten, die unter anderem durch den Neubau der Mensa am Campus Beitz-Platz entstehen werden, wird sich das bestehende Defizit in den Mensen um voraussichtlich 50.000 Euro im kommenden Jahr erhöhen. Die Personalkosten werden von Seiten des Studentenwerks im kommenden Jahr hingegen um voraussichtlich etwa 112.000 Euro gesenkt. Grund hierfür ist die Gründung der “Küchen GmbH”, in welche die Personalkosten gelenkt werden. Eine Ertragssteigerung bei gleichbleibenden Kosten kann in den bereits bestehenden Mensen gegenwärtig nicht erzielt werden, da diese bereits voll ausgelastet seien.

Durch eine annähernde Verdopplung der Portionenzahlen in den Mensen wird mit einer Erhöhung des Defizits um 390.000 Euro gerechnet. Da ein Teil der Speisen künftig von der Küchen GmbH bezogen wird, entsteht das Defizit nicht zuletzt durch die Abgabe der Umsatzsteuer an den vom Studentenwerk neugegründeten Eigenbetrieb.

Wohnheim Makarenkostraße verursacht Mehrkosten

Aufgrund relativ schlechter Auslastung (87%), hohen Verbrauchskosten und dringend erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen fallen in den kommenden Jahren im weitgehend unsanierten Wohnheim Makarenkostraße weitere Mehrkosten an. Von einer Mieterhöhung in diesem Wohnheim hat das Studentenwerk Abstand genommen, da dies eine weitere Verschlechterung der Auslastung dieses Wohnheimes zur Folge hätte.

Ab ersten Oktober wird die Miete in Folge der ersten Mieterhöhung zwischen 162 und 175 Euro für Einzelzimmer, 125 Euro für Doppelzimmer und 311 Euro für die Familienwohnung betragen. Dieses Wohnheim war in der Vergangenheit bereits öfter in die Kritik geraten, weil dem Studentenwerk dort eine Konzentration von ausländischen Studierenden vorgeworfen wurde. Das Studentenwerk hatte damals entschieden dementiert.

Durch die Erhöhung der Semesterbeiträge wird mit einer Einnahmenerhöhung von rund 871.000 Euro gerechnet. Dem stehen voraussichtliche Mehrausgaben in Höhe von 930.000 Euro gegenüber.

Kritik von Studierendenvertretern

“Aus der Begründung geht keine Rechtfertigung für die enorme Gebührenerhöhung hervor”, meint Konrad Ulbrich, Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerks gegenüber dem webMoritz. Eine Beitragserhöhung dürfe nur letztes Mittel sein. Darüber hinaus müsse man prüfen, inwiefern das Studentenwerk noch Kosten reduzieren kann, bevor man die Beiträge für die Studierendenschaft erhöht.

Auch für Erik von Malottki, Präsident des Studierendenparlaments, reicht die gegenwärtige Informationslage nicht aus, um die Gebührenerhöhung in der Form rechtfertigen zu können. “Wir werden der Geschäftsführerin des Studentenwerks die Möglichkeit geben, dazu Stellung zu beziehen” so von Malottki weiter. Darüber hinaus wolle man sich mit den anderen Studierendenvertretern zusammensetzen, um die gemeinsame Vorgehensweise in dieser Frage zu besprechen.

Hinweis: In einer früheren Version des Artikels wurde in den ersten Absätzen die derzeitige Höhe der Rückmeldegebühr falsch genannt, weshalb auch einige der angegebenen Prozentwerte nicht stimmten. Der Fehler wurde korrigiert.

Bilder: Studentenwerk Greifswald (Logo Studentenwerk), Luisa Wetzel (Entwurf neue Mensa, abfotografiert).

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Einstiegsfilm für zukünftige Johnnie To-Liebhaber: Vengeance

27. August 2010 | Von Björn Buß | Kategorie: Kultur, Top-Themen

Parallelen zu „Memento“ (2001): Polaroid-Kameras scheinen auch für Johnny Hallydays Figur gemacht worden zu sein.

Ein einfacherer Filmtitel hätte nicht gefunden werden können. Francis Costello reist nach Macao, weil seine Tochter, sein Schwiegersohn und die beiden Enkelkinder von einem Killerkommando überfallen wurden. Nur die Tochter kann überleben und gibt ihrem Vater einen Wunsch mit auf dem Weg: Rache.

Nachdem Costello sich die Dienste dreier einheimischer Auftragskiller erkaufte, geht die Reise ins benachbarte Hongkong. Dort trifft das Quartett die Mörder. Viel wichtiger ist aber die Information, wer hinter dem Ganzen steckt.

Aufmerksame Zuschauer werden an dieser Stelle des Films keine Überraschung erleben. Der Plot ist einfach strukturiert. Auch die Erklärung, warum die Familie am Anfang des 104 Minuten langen Films sterben sollte, findet in nur einem Satz des Bösewichts Erwähnung. Handlungen müssen aber auch nicht immer überladen sein.

Eurasische Kooperation

Willkommen in Johnnie Tos neuestem Film „Vengeance“. Mit dem französischen Sänger Johnny Hallyday besetzte der Regisseur erstmals keinen Asiaten in der Hauptrolle des rächenden Vaters. Auch ist dies Tos erster Film in englischer Sprache.

Grundlage für die Co-Produktion zwischen Hongkong und Frankreich, ist Tos großer Erfolg bei unseren gallischen Nachbarn. Die französische Produktionsfirma ARP Selection war mit dem Erfolg von Tos „Election“ (2005) sehr zufrieden, stellte den Kontakt zwischen dem Regisseur und Johnny Hallyday, dem französischen Elvis Prestley, her. (Ausführlicher zur Entstehungsgeschichte äußert sich Johnnie To in einem Interview.)

Im Jahr 2009 feierte dann „Vengeance“ seine Weltpremiere auch in Frankreich und durfte sogar als offizieller Festivalbeitrag am Filmfestival von Cannes teilnehmen. Zwar bleibt dabei ein bestimmtes Unwohlsein, da nur wenige Tage nach der Festivalvorführung auch der französische Kinostart war und somit der Verdacht nahe liegt, dass es sich bei der Festivalteilnahme vor allem um eine Marketingmaßnahme handelt, die der Kinoauswertung zu gute kommen sollte.

Sicherlich hat die Weltpremiere in Cannes (Bilder vom roten Teppich) dabei geholfen, dass „Vengeance“ der bisher erfolgreichste To-Film in Frankreich ist (115.319 Zuschauer). Die verkauften Kinokarten sind andererseits auch ein Zeichen für die Neugierde des französischen Publikums auf asiatisches Kino. Wann hat denn der letzte asiatische Film in Deutschland so viele Zuschauer anlocken können?

Long Shot-Kameraeinstellungen sind ein Markenzeichen des Regisseurs.

Johnnie To gehört zu den kreativsten Filmemachern weltweit und es ist schon eine freudige Überraschung, dass nach dem Abflauen des Asienhypes in Deutschland  immer noch asiatische Filme aus unterschiedlichen Genres auf den deutschen Markt gebracht werden.

Als Einstieg geeignet

Verweise auf französische Krimis der 1960er Jahre, verbunden mit den Kamerafahrten eines Sergio Leone und noch künstlerisch anspruchsvolleren Actionszenen als in John Woos-Klassikern, werden von Johnnie To und seinem Team (Stammdrehbuchautor und Miteigner der Produktionsfirma Milky Way Image Ka-Fai Wai; die Stammschauspieler Anthony Wong, Lam Ka Tung, Lam Suet und Simon Yam) gekonnt zu Neuem verpackt. Jede Schießerei, jeder Schauplatz und auch die fast stummfilmartige Darstellungsweise der Schauspieler lassen die Handschrift des Regisseurs eindeutig erkennen. Einziges Manko ist das altbackene Rachemotiv.

Für Freunde von Tos Vorgängerfilmen „Breaking News“, „Election“, „Exiled“, „Election 2“ und dem fantastischen „Mad Detective“ ist „Vengeance“ ein Muss. Für Einsteiger in das Werk des Regisseurs kann der Rachefilm ebenfalls empfohlen und als Best-of von Johnnie To verstanden werden.

Leider enthält die deutsche DVD der Koch Media neben den drei Kinotrailern nur ein rund elf minütiges Making-of. Im Gegensatz zum Bonusmaterial vieler US-amerikanischer Filme besteht dies nicht aus Interviewantworten á la „Die besten Dreharbeiten, an denen ich jemals beteiligt war“, sondern zeigt einen kleinen realistischen Ausschnitt, wie es hinter den Kulissen aussah. Neben der deutschen Tonspur, enthält die DVD auch die englischsprachige Originalfassung. Auch hier macht dies einen Unterschied aus. Denn Hallydays sehr französisch klingendes Englisch kann in der deutschen Synchronisation natürlich nicht eingefangen werden.

Filmdaten

Titel: Vengeance (englischer Originaltitel: Vengeance)

Hongkong/Frankreich 2009, 104 Minuten

Regie: Johnnie To

Darsteller: Johnny Hallyday, Anthony Wong, Lam Ka Tung, Lam Suet, Simon Yam

Deutscher Kinostart: kein Kinostart

DVD- und Blu-Ray-Disc-Verkaufsstart: 27.08.2010

DVD-Bonusmaterial: Making-of der Filmproduktion (11 Minuten), drei Kinotrailer und drei Trailer für weitere Filme der Koch Media (Connected, The Beast Stalker und High Lane)

Bild

Koch Media


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“Ein Erfolg” – AStA Fußballturnier vom 25. August

26. August 2010 | Von Christine Fratzke | Kategorie: Top-Themen, Universität

Dunkle Wolken, Regenschauer und Wind – doch das hielt 45 Studierende nicht davon ab, am Fußballturnier, das vom Allgemeinen Studierendenausschuss organisiert wurde, teilzunehmen. Fast sechs Stunden lang spielten neun Mannschaften gegeneinander. Am Ende stand der Gewinner fest: das Team mit dem Namen “Band”. Sie konnten sich am Ende mit 4:2 durchsetzen und gewannen einen Wanderpokal und einen Gutschein von Intersport.

Trotz Regen voller Einsatz.

Erik von Malottki, Präsident des Studierendenparlaments (StuPa), spielte im StuPa-AStA-Team, das den sechsten Platz belegte. “Ich hätte öfter treffen müssen”, gesteht Erik. Dennoch lobt er die AStA-Referentin Ekaterina Kurakova, die das Turnier organisierte: “Das hat die Referentin super gemacht, es war ein Erfolg für den AStA. Solche Turniere sollten nun häufiger stattfinden.” Auch die Sport-Referentin selbst ist zufrieden: “Es lief sehr gut und viele haben ,Danke´gesagt.” In Zukunft stehen weitere Sportveranstaltungen an. “Während der Erstsemesterwoche wird ein internationales Fuß- und Volleyballturnier stattfinden”, verrät Ekaterina.

Fotos: Lisa Brokmöller

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