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	<title>webMoritz.de &#187; Top-Themen</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Die Uni ist morsch: FB Geschichte muss wegen Deckenschäden schließen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 21:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fachbibliothek Geschichte muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben, weil sich gefährlich große Mengen Putz aus der Decke gelöst haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_37680" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/06/EMAU_-_Historisches_Institut.jpg"><img class="size-medium wp-image-37680" title="EMAU_-_Historisches_Institut" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/06/EMAU_-_Historisches_Institut-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Das Historische Institut auf dem alten Campus</p></div>
<p>Es wird wohl etwas dramatischer dargestellt als es ist: „Die Fachbibliothek Geschichte bleibt bis auf weiteres wegen eines Deckeneinsturzes im Eingangsbereich geschlossen“, heißt es <a href="http://www.uni-greifswald.de/bibliothek/wir/aktuelles/nachricht.html?tx_ttnews[tt_news]=1221&amp;tx_ttnews[backPid]=2935&amp;cHash=6c8341d71d" target="_blank">auf der Homepage der Uni-Bibliothek</a>.</p>
<p>Ganz so schlimm ist es aber offenbar doch nicht: Wie Uni-Pressesprecher Jan Meßerschmidt dem webMoritz auf Nachfrage mitteilte, habe sich in einem Raum der Bibliothek ein größerer Abbruch von Putz aus der Decke ereignet. Die Bibliothek sei daraufhin vorsichtshalber gesperrt worden.</p>
<h3>Vorerst keine Gefährdung der übrigen Mitarbeiter vermutet</h3>
<p>Eine Schadensbegutachtung werde in den nächsten Tagen erfolgen, sagte Meßerschmidt. Dann soll auch zeitnah entschieden werden, ob die Bibliothek wieder öffnen kann oder in welchem Umfang vorher saniert werden muss. Seitens der zuständigen Stelle werde derzeit nicht davon ausgegangen, dass die übrigen Mitarbeiter in dem Haus gefährdet seien.</p>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass sich im Historischen Institut Teile von der Decke lösen. Einen vergleichbaren Vorfall habe es bereits voreinigen Jahren gegeben, erinnerten sich einige Kommilitonen höheren Semesters heute. Zudem gibt es im Keller des Gebäudes häufiger Probleme mit einfließendem Wasser.</p>
<p>Für Studierende und Mitarbeiter, die auf die Bestände der Bibliothek angewiesen sind, heißt es nun vorerst abzuwarten. Immerhin sind eine Reihe wichtiger Standardwerke auch in anderen Bilbiotheken vorhanden und Teile der Bestände ohnehin in der zentralen Bibliothek am Beitzplatz beziehungsweise in der Alten Bibliothek untergebracht. Letztere war allerdings wegen Bauarbeiten in den vergangenen Wochen ebenfalls nur teilweise benutzbar.</p>
<h3>Immer wieder Baumängel an Uni-Gebäuden</h3>
<div id="attachment_36907" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/06/pruefungsamt-zpa-im-geruest-gabriel-kords.jpg"><img class="size-medium wp-image-36907" title="pruefungsamt-zpa-im-geruest-gabriel-kords" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/06/pruefungsamt-zpa-im-geruest-gabriel-kords-250x143.jpg" alt="" width="250" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Das Gebäude von Prüfungsamt und Studienberatung wurde im Zuge von Umbauarbeiten gesperrt.</p></div>
<p>Das Historische Institut reiht sich ein in eine lange Liste von Uni-Gebäuden mit angegriffener Bausubstanz: Im Frühjahr wurden das zentrale Prüfungsamt und die Studienberatung <a href="http://www.webmoritz.de/2010/06/11/prufungsamt-und-studienberatung-mussten-umziehen/">wegen eines morschen Dachstuhls gesperrt</a>, das Institutsgebäude des inzwischen aufgelösten Instituts für Alte Sprachen (Petershagen-Allee) war derartig von Feuchtigkeit befallen, dass die Bestände der Fachbibliothek verschimmelten. Auch die Gebäude der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät (Domstraße) sowie die Institute für Musikwissenschaft (Bahnhofstraße) und für Anglistik (Steinbecker Str.) können allenfalls als „verfallen“ bezeichnet werden. Das AStA-Büro (Domstraße 12) und die moritz-Redaktion in der Wollweberstraße 4 sind ebenfalls ziemlich heruntergekommen.</p>
<p>Angeblich war die Lage früher allerdings noch viel dramatischer: In den neunziger Jahren sollen Studierende der Kieferorthopähdie wöchentlich baupolizeiliche Siegel an sich weitenden Rissen am Gebäude mit Spachtelmasse sabotiert haben, um eine Schließung ihres Instituts zu verhindern.</p>
<p>Fotos: webMoritz-Archiv</p>
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		<title>AStA-Sitzung vom 6. September 2010: Ersti-Woche und 24-Stunden-Vorlesung</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/09/09/asta-sitzung-vom-6-september-2010-ersti-woche-und-24-stunden-vorlesung/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 11:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
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		<category><![CDATA[Corinna Kreutzmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Lisa Brokmöller]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) tagte am vergangenen Montag und beschäftigte sich mit der Ersti-Woche, der Wohnraumsituation und der 24-Stunden-Vorlesung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Ein Beitrag von Patrick Kaatz</em></p>
<p>Mit einer verschlossenen Tür und einer etwas längeren Wartezeit als üblich begann die gestrige AStA-Sitzung, unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Susann Schultz. Dazu verteilte der Referent für die Erstsemesterwoche Maximilian Willmann stapelweise Briefumschläge, Flyer und kleine Plastekärtchen, die von den Referenten während der Sitzung verpackt wurden.</p>
<p>Anschließend begann der Tagesordnungspunkt (TOP) 1 Formalia. Nach kurzer Änderung und Abstimmung über die Tagesordnung folgte die Kontrolle des Protokolles der vergangenen Sitzung. In überaus unterhaltsamer, aber schwer zu beschreibender Weise brachte Finanzreferentin Corinna Kreutzmann großzügig ihre Änderungen ein. Später, im TOP Sonstiges, sollte man erfahren, dass diese Vorgehensweise den anderen Referenten als Ansporn dienen sollte, das Protokoll zu lesen. Üblicherweise werden die Protokolländerungen von den Referenten vor der Sitzung an die Sitzungsleitung verschickt und unter dem TOP Formalia nur noch abgesegnet. So zog sich der TOP etwas in die Länge, blieb aufgrund der Vortragsweise jedoch kurzweilig.</p>
<p>Im TOP 2 berichteten dann die Referenten über ihre Arbeit seit der letzten Sitzung.</p>
<p>Den Anfang machte Internetreferent Daniel Focke, der selbst zwar nichts zu berichten hatte, aber einige Fragen beantworten musste.</p>
<p>Ihm folgte der Referent für Hochschulpolitik Björn Reichel. Dieser hatte in den vergangenen Wochen den Fragenkatalog der Landesregierung zum Landeshochschulgesetz  beantwortet (der aktuelle Gesetzesentwurf enthält 104 Seiten). Daneben seien Treffen mit den bildungspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen geplant.</p>
<h3>Vorbereitungen zur 24-Stunden-Vorlesung laufen</h3>
<p>Sandro Mundt, Referent für Studium und Lehre, berichtete über sein Treffen mit der Qualitätssicherung, bei dem er mit dieser über deren aktuellen Bericht gesprochen hatte. Weiterhin suchte er nach Referenten für die 24-Stunden-Vorlesung. Der Oberbürgermeister hätte abgesagt, der Rektor dafür zugesagt. Derzeit gäbe es 21 Referenten. Wer noch Ideen für Referenten hat, kann Sandro dies an studium@asta-greifswald.de mitteilen.</p>
<p>Nach zweimaligen &#8220;nichts zu berichten&#8221; und eine kurzen Debatte über das Wegwerfen und aufheben von Ordnern und Heftern, erwähnte Gleichstellungsreferentin Lisa Brokmöller von ihrem anstehenden Treffen mit den moritz Medien bezüglich der Antisexismus- und Homophobiewoche.</p>
<p>Anschließend berichtete Maximilian Willmann von seinem Besuch in einem schwul-lesbischen Jugendcamp auf Binz. Die dort getroffene Vernetzung will er zukünftig für eine engere Zusammenarbeit mit Stralsund verwenden.</p>
<p><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/asta_logo_neu_250.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-12211" title="asta_logo_neu_250" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/asta_logo_neu_250.jpg" alt="" width="250" height="173" /></a>Nach ihm berichtete der Stupa-Präsident Erik von Malottki. Einerseits sprach er über die geplante Erhöhung des Semesterbeitrages durch das Studentenwerk. Die Gründe dafür seien unter anderem der Ausbau der Sozialberatung in Stralsund und Neubrandenburg, die verstärkte psychologische Beratung, der Bau der neuen Mensa und die Kosten des Wohnheimes in der Makarenkostraße. Weiterhin werde es ein Landes-ASten-Treffen vom 03. bis zum 05. Dezember geben. Ausrichter wird dabei der AStA Rostock sein. Abschließend gab er noch die nächste Stupa-Sitzung am 19. Oktober bekannt und dass die Stellungnahme für den Landesrechnungshof (dieser prüft Ordnungsmäßigkeit der Finanzen der Studierendenschaft) fertig sei.</p>
<p>Wohnreferent Tommy Kube erzählte kurz, dass er weiterhin Flyer für das Couch-Surfen verteilte und verwies dann auf seinen TOP.</p>
<p>Die Sportreferentin Ekaterina Kurakova berichtete über ihre Vorbereitungen eines internationalen Fußballturniers innerhalb der Erstiwoche. Dieses werde in der Nähe des Hörsaals Makarenkostraße stattfinden und der Studentenclub Kiste hatte sich angeboten, für Speisen und Getränke zu sorgen.</p>
<p>Den Abschluss machte Susann. Sie vertrete derzeit die Vorsitzende und befände sich noch in der Klärung mit der Versicherung bezüglich eines Verkehrsunfalles, der sich im Rahmen einer AStA-Veranstaltung durch einen Referenten ereignet hatte.</p>
<p>Im TOP 3 sprach Maximilian über den aktuellen Stand der Erstsemesterwoche. Ein großes Problem derzeit sei da Abspringen verschiedener Sponsoren. Darunter sei mit Bacardi auch der Großsponsor für die Erstiparty. Dabei bemängelte er, dass man erst die Sponsoring-Zusage mache, dann aber nicht absage. Dieser Umstand entbehrt nicht einer gewissen Ironie, war den Hochschulgruppen, nach anfänglichem Angebot, doch auch nicht mitgeteilt worden, dass sie in diesem Jahr sich nicht in den Erstsemesterbeuteln bewerben dürfen.</p>
<p>Weiterhin werde es in der Erstiwoche auch eine Vielzahl von Führungen geben, wobei jede von einem AStA-Referenten betreut werden wird. Darüber hinaus arbeitete Maximilian einen Arbeitsplan für die Referenten aus. Susann erinnerte an dieser Stelle noch mal, dass nur schwerwiegende Gründe eine Abwesenheit erlauben würden.</p>
<p>Zum Fußballturnier wurde noch angemerkt, dass das StuPa-Mitglied und Sprecher der Jusos-Hochschulgruppe Martin Hackbarth ein StuPa-AStA-Team organisieren werde. Es werden pro Mannschaft 6 Spieler, 1 Torhüter und 3 Ersatzspieler benötigt.</p>
<h3>Couchsurfen läuft schleppend an</h3>
<p>TOP 4 beinhaltete die derzeitige Wohnraumsituation. Tommy Kube, Referent für Wohnangelegenheiten, erklärte dabei, dass er zwar für den absoluten Notfall mit einer Turnhalle eine Notlösung habe, diese aber, aufgrund bezahlter, täglicher Sportkurse, nur ungern anrühren würde. Auch würde das Couchsurfen noch nicht so richtig angelaufen sein. Bislang gäbe es nur fünf <a href="http://www.webmoritz.de/2010/08/29/couchsurfing-zur-erstsemesterwoche/">Anmeldungen</a>. Couchsurfen bedeutet, dass Kommilitonen den Erstis ihre Couch (oder einen vergleichbaren Schlafplatz) zur Verfügung stellen, bis diese eine eigene Unterkunft gefunden haben. Wer also noch ein Plätzchen zur Verfügung stellen kann, meldet sich bei Tommy unter wohnen@asta-greifswald.de.</p>
<p>Dabei ist die Situation dringlich, denn die Wohnheime sind mittlerweile ausgebucht. Jeder Augustbewerber werde eine Absage bekommen und man plane vom Studentenwerk aus, die Studenten nach Stralsund zu verweisen. Selbst die Wohnungsbaugenossenschaften WVG und WGG hätten, sofern sie denn überhaupt Aussagen getroffen hätten, nur noch wenige Wohnungen frei. Man rechne mit einigen hundert Studenten ohne Wohnung.</p>
<p>Zum TOP 5 Flyerplan wurde nichts Wesentliches gesagt und der TOP 6 Stadtpläne war eingangs gestrichen worden.</p>
<p>So blieb noch TOP 7 Sonstiges. Hier erwähnte die Referentin für Finanzen Corinna Kreutzmann, dass demnächst der AStA-Dachboden aufgeräumt werden solle und dort die Ordner aus der Zeit vor dem Jahr 2000 weggeworfen werden. Die Referenten mögen doch bitte ihre benötigten Ordner vor der Entsorgung retten.</p>
<p>Anschließend löste sie ihre ausführliche Protokollberatung auf: &#8220;Leute, lest die Protokolle.&#8221; In diesem Sinne hoffen auch wir Außenstehenden, dass wir bald wieder dazu in der Lage sind und die Protokolle wieder veröffentlicht werden.</p>
<p>Die nächste AStA-Sitzung dürfte voraussichtlich am 20. September stattfinden.</p>
<p>Logo: AStA Greifswald</p>
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		<title>Zwei Gesichter von Sibel Kekilli auf einer DVD: Die Fremde</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/09/06/zwei-gesichter-von-sibel-kekilli-auf-einer-dvd-die-fremde/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Buß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Sibel Kekilli]]></category>

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		<description><![CDATA[In „Die Fremde“ spielt Sibel Kekilli wieder eine Türkin in einem deutschen Drama und dabei zeigt sie wie sie ihre eigene Persönlichkeit gegenüber der Rolle unterdrücken kann. Ein Glück für die Zuschauer, so lautet der Tenor der DVD-Kritik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_41503" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/Die+Fremde+12_250.jpg"><img class="size-full wp-image-41503" title="Die+Fremde+1(2)_250" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/Die+Fremde+12_250.jpg" alt="" width="250" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Umay kämpft gegen die eigene Familie, die ihr den Sohn wegnehmen möchte.</p></div>
<p>Viel Mühe gab sich der Majestic Filmverleih mit der DVD-Ausgabe seines Films „Die Fremde“. Ausschnitte von der diesjährigen Verleihung des Deutschen Filmpreises, dazu noch gesc                                                                                                                              hnittene Szenen des Film, Interviews mit der Hauptdarstellerin Sibel Kekilli und Feo Aladag, der Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Außerdem dazu noch die für eine DVD-Auswertung in Deutschland ungewohnten englischsprachigen Untertitel – neben den obligatorischen in deutscher Sprache. Alles zusammen ist ein wunderbares Gesamtpaket für ein Drama, dessen <a href="http://blog.the-human-factor.de/?p=383">prognostizierten </a> kommerziellen Erfolgsaussichten nur beschränkt waren. Bis Ende Juni lösten nur 110.669 Zuschauer eine Kinokarte für „Die Fremde“, was vor allem durch die wohlwollende Berichterstattung während der Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Berlin – <a href="http://www.webmoritz.de/2009/03/05/global-lokal-die-berlinale-2009/">der Berlinale</a> – und dem zweifachen Gewinn beim Deutschen Filmpreis positiv beeinflusst wurde.</p>
<p>Einen der beiden Preise erhielt Sibel Kekilli als beste Schauspielerin. Die Mitbewerber um den mit 10.000 Euro dotierten Preis waren Corinna Harfouch („This is Love“), Susanne Lothar („Das weiße Band“) und Birgit Minichmayr („Alle Anderen“) und nachdem Christoph Waltz (Oscargewinner für <a href="http://www.webmoritz.de/2009/09/29/inglourious-basterds-brutal-und-charmant-zugleich/">„Inglourious Basterds “</a>) den Umschlag mit dem Namen der Gewinnerin öffnete und selbigen verlas, war Kekilli als einzige der vier Nominierten überrascht. Jedenfalls scheint es so für den Betrachter der auf der DVD enthaltenen Fernsehausschnitts. Die Nicht-Prämierten versteckten ihre mögliche Enttäuschung professionell.</p>
<p>Kekillis Erstaunen darüber, dass die Deutsche Filmakademie sie zur besten Darstellerin kürte, erst verbunden mit einer gespielten körperlichen Starre auf dem Sitzplatz und dann gefolgt von einem impulsiven Lauf auf die Bühne – ohne sich aber vorher des eigenen Schuhwerks zu entledigen – sprühte nur so von selbstdarstellerischen Zügen, die nur noch von der Dankesrede übertroffen wurde. Jedenfalls wenn es um den Moment des Fremdschämens auf Seiten des Publikums und der Zerstörung einer sehr guten schauspielerischen Leistung durch die Aktrice selbst geht. Kekilli übertrieb es mit ihrer Freude. Denn mit der Möglichkeit zu Gewinnen, kann bei nur vier Nominierten gerechnet werden. Auch dürfte Kekilli nicht vergessen haben, dass sie schon für ihre Arbeit in Fatih Akins „Gegen die Wand“ unzählige Darstellerpreise einheimsen konnte. Professionell war ihr Auftritt vor dem eigenen Berufsstand nicht.</p>
<p>In der Dankesrede ging die gebürtige Heilbronnerin auch nur am Rande auf den Film ein, der sie eigentlich erst auf die Bühne der Preisverleihung gebracht hat. Viel mehr nutzte Kekilli den Moment, in dem alle Augen auf sie gerichtet waren, für eine Anbiederung erster Klasse. „Ich will arbeiten“ schrie sie ihren Zuhörern entgegen. In guten Stoffen. Zu den vielen nur wenig beschäftigten Schauspielern gehört Kekilli aber bei weitem nicht. Ein Blick in ihre <a href="http://www.imdb.com/name/nm1402546/">Filmographie</a> zeigt, dass ihre Mitarbeit in „Gegen die Wand“ und „Die Fremde“ die Ausnahme von der Regel bedeutet. Mehr Masse als Klasse ist darin zu erkennen. Und wer zukünftig als Tatort-Kommissarin in den öffentlich-rechtlichen Himmel der Geborgenheit einziehen darf, dem scheint es mit dem Wunsch nach anspruchsvollen Stoffen nicht wirklich ernst zu sein.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/muZm2HxuMXg" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/muZm2HxuMXg"></embed></object></p>
<p>Sibel Kekilli ist ein Mensch und Schauspielerin nur von Beruf. Ein enttäuschender Beigeschmack bleibt aber nach diesem Auftritt. Denn für die Darstellung der Türkin Umay hat sie den Preis verdient. Und Rolle und Schauspieler sind nicht immer deckungsgleich in der Persönlichkeit. Ein ruhigerer Auftritt und der Hinweis, wie schwerwiegend die Thematik des Films „Die Fremde“ ist, hätten mehr Sympathiepunkte gebracht.</p>
<h3>Die Fremde in der Familie</h3>
<p>Die Handlung des Films verkürzend mit nur einem Schlagwort darzustellen, nämlich Ehrenmord, ist unangebracht. Feo Aladag spricht in einem <a href="http://www.movienerd.de/kino-2/die-fremde-interview-mit-regisseurin-feo-aladag/">Interview</a> auch von der Perfidie der Terminologie.</p>
<p>Drei Dinge werden zum Anfang des Films festgehalten. 1. Aus dem Off ist ein „Mama“ zu hören. 2. Ein junger Mann läuft zusammen mit einer jungen Frau auf einem Gehweg. Nach einigen Metern zieht er eine Pistole und richtet diese auf die Frau. 3. Die junge Frau liegt bei einem Frauenarzt auf dem Behandlungsstuhl.</p>
<p>An den Ruf des Kinds wird im Laufe des Films von Seiten des Publikums nicht mehr gedacht. Zu kurz war die Stimme zu hören.</p>
<p>Der junge Mann mit der Pistole stellt sich im Laufe des Films als jüngster Bruder von Umay heraus. Gerade in dem Moment, in dem er schießen könnte, folgt ein Schnitt und es ist klar, dass sich diese Szene zum Ende des Films ereignet, weshalb während des gesamten Films nicht an einen positiven Ausgang der Geschichte zu denken ist.</p>
<p>Mit der Szene beim Frauenarzt setzt die Handlung an der chronologisch ersten Stelle ein. Umay lässt ein Kind abtreiben. Einen Sohn, Cem, hat sie schon von ihrem türkischen Mann. Doch quält sie dieser physisch und die patriarchalische Lebenswelt irgendwo in der Türkei lässt sie nicht glücklich werden. Umay flüchtet mit ihrem Sohn zu ihren Eltern und Geschwistern zurück nach Deutschland. Vor ihrer Hochzeit lebte sie in Berlin als deutsche Türkin.</p>
<p>Keines der Familienmitglieder kann es verstehen, dass sie ihren Mann verlassen hat. Dies gehört sich nicht und bringt nur Schande über die Familie, so der Tenor von allen Seiten. Aber Umay hat sich entschieden. Die Trennung ist nicht rückgängig zu machen. Doch ihre eigene Familie kann ihr aufgrund von äußeren Zwängen keinen Halt und schon gar keine Geborgenheit geben. Umay wird von ihrer Familie verstossen.</p>
<p>Wer alles haben möchte, was man will, erhält meistens nichts. So ergeht es auch Umay. Der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben ist nicht mit dem Drang ein Teil ihrer Familie bleiben zu wollen vereinbar. Dieser Konflikt löst sich bis zum Ende des Films nicht mehr.</p>
<div id="attachment_41510" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/Die-Fremde-2_250.jpg"><img class="size-full wp-image-41510" title="Die Fremde 2_250" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/Die-Fremde-2_250.jpg" alt="" width="250" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Die Liebesgeschichte gehört nicht zu den Glanzpunkten des Drehbuchs.</p></div>
<h3>Für die große Leinwand gemacht</h3>
<p>Ausgangspunkt des Films waren jahrelange Recherchen der Filmemacherin Aladag, bevor das Drehbuch entstand und ohne die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender WDR, RBB und arte und die verschiedenen deutschen Filmförderungseinrichtungen wäre der Film niemals in Produktion gegangen. Dem Werk kann aber keine Fernsehästhetik unterstellt werden, auch wenn „Die Fremde“ von Einigen als „<a href="http://www.cineast.ch/?p=9171">ein typischer deutscher TV-Problemstreifen</a> “ wahrgenommen wird. Die Kameraarbeit, die Montage und auch das Sounddesign entsprechen einem qualitativ höheren Anspruch, als es die meisten Produktionen für kleine Mattscheiben und große Flachbildschirme beherrschen. Den Einsatz von Untertiteln in den türkischen Dialogen gäbe es außerdem in Fernsehproduktionen nicht. Dort sprächen alle Figuren eine Sprache: Die der meist deutschen Zuschauer.</p>
<p>„Die Fremde“ lebt von ihrer Hauptfigur, die mit Sibel Kekilli perfekt besetzt worden ist. Die Nebenrollen sind mit einer Ausnahme ebenfalls glaubwürdig gecastet: Beim ersten Auftritt von Florian Lukas, kann die ihm zugeteilte Rolle und Funktion im Film sogleich erkannt werden. Umay soll sich in ihn verlieben. Einen unbekannteren Darsteller zu besetzen, hätte diesen Drehbucheinfall besser verschleiern können. Lukas ist aber kein Vorwurf  zu machen.</p>
<p><strong>Filmdaten</strong></p>
<p>Titel: Die Fremde (englischsprachiger Titel: When We Leave)</p>
<p>Deutschland 2010, 114 Minuten</p>
<p>Regie: Feo Aladag</p>
<p>Darsteller: Sibel Kekilli, Settar Tanriogen, Alwara Höfels, Florian Lukas</p>
<p>Deutscher Kinostart: 11.03.2010</p>
<p>DVD- und Blu-Ray-Disc-Verkaufsstart: 27.08.2010</p>
<p>DVD-Bonusmaterial: Ausschnitte von der Preisverleihung des Deutschen Filmpreises 2010 (9 Minuten), acht entfallene Szenen, Interviews mit der Hauptdarstellerin und der Regisseurin (10 Minuten), Bildergalerie, der deutsche Original Kinotrailer und der Trailer für einen weiteren Film der Majestic Film (Wüstenblume)</p>
<p>Fotos: Majestic Film</p>
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		<title>Lauf-KulTour umrundet Deutschland per pedes</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/09/06/lauf-kultour-umrundet-deutschland-per-pedes/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:07:28 +0000</pubDate>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.webmoritz.de/?p=41612</guid>
		<description><![CDATA[Seit dem 3. September umrunden Studierende aus Chemnitz Deutschland und kommt voraussichtlich am 7. September durch Greifswald. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Ein Gastbeitrag von Sebastian Ködel</em></p>
<p style="text-align: left;">In welchem Zusammenhang stehen die folgenden Daten? 12 Läufer, 16 Tage, 4000km. Für uns Studenten aus Chemnitz bedeutet dies, dass es wieder Zeit für die Lauf-KulTour ist. Bereits zum vierten Mal seit 2007 macht sich die Lauf-KulTour auch dieses Jahr wieder auf den Weg um im längsten Staffellauf des Landes Deutschland in 16 Tagen zu Fuß zu umrunden. So begaben sich 12 unserer Studenten am 3. September von Chemnitz aus auf die 4000 Kilometer lange Strecke.</p>
<p style="text-align: left;">Dabei führt uns unser Weg zuerst gen Osten zur Oder-Neiße Grenze um dann Kurs auf die Ostsee zu nehmen. So machen wir auch vor Greifswald nicht halt und werden dann anschließend die Nordsee erlaufen, den Ruhrpott passieren, dem Rhein folgen, die Alpen überqueren und den Weg zurück nach Chemnitz antreten.<br />
Dabei befindet sich jeder Läufer zweimal täglich eine Stunde auf der Strecke und wird dabei von einem mobilen Streckenbegleiter auf dem Rad navigiert und versorgt. Durch den so entstehenden nonstop-Staffellauf werden täglich ca. 250km zurückgelegt.</p>
<p style="text-align: left;">Doch nicht nur 12 Läufer und 8 Streckenbegleiter befinden sich auf Deutschlandreise, sondern auch noch 6 Rad-KulTouristen, die in zwei Teams tagsüber 250 Kilometer auf dem Rad zurücklegen.<br />
Also ein großes Team, das neben der sportlichen Herausforderung vor allem viel Spaß bei der Reise rund um Deutschland hat und dabei unvergleichliche Eindrücke sammelt. Einen kleinen Einblick von der Tour 2009 kann man sich hier holen:</p>
<p style="text-align: left;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KaFU_JFLjyo" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/KaFU_JFLjyo"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Wer jetzt Lust bekommen hat selber ein paar Meter oder Kilometer auf der Strecke zurückzulegen, sei es zu Fuß oder auf dem Rad, ist an der Strecke herzlich Willkommen. Für jeden Mitstreiter wird automatisch 1€ an die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. gespendet, also an Menschen, denen es körperlich leider verwehrt bleibt, sich frei zu bewegen.</p>
<p style="text-align: left;">Damit ihr uns auch sicher findet, könnt ihr auf unserer Homepage http://www.lauf-kultour.de/ genauestens verfolgen, wo wir uns gerade befinden und wo genau unsere Strecke entlang verläuft. Ersten Hochrechnungen nach werden wir am 07.09. um ca. 5Uhr durch Greifswald laufen.<br />
Weitere aktuelle Infos über das Geschehen auf der Strecke findet ihr findet ihr außerdem auf unserem Twitteraccount http://twitter.com/Lauf_KulTour.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rundgang zum 236. Geburtstag von Caspar David Friedrich</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/09/04/rundgang-zum-236-geburtstag-von-caspar-david-friedrich/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 13:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Fratzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildweg]]></category>
		<category><![CDATA[Caspar-David-Friedrich]]></category>
		<category><![CDATA[Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommendem Sonntag wird der 236. Geburtstag des Greifswalder Romantikers Caspar David Friedrich mit einem Rundgang durch die Innenstadt gefeiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_41556" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/CDF_Artikel-christine-fratzke.jpg"><img class="size-full wp-image-41556" title="CDF_Artikel-christine-fratzke" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/CDF_Artikel-christine-fratzke.jpg" alt="" width="200" height="130" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bildweg führt bestimmt auch an diesem Werk vorbei.</p></div>
<p>Der Greifswalder Sohn Caspar David Friedrich wurde am 5. September 1774 geboren. Anlässlich dazu bietet die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft, die ihren Sitz am Greifswalder Dom hat, eine Führung an. Im Mittelpunkt steht der Caspar-David-Friedrich-Bildweg, der durch die Innenstadt führt. Dabei können Interessierte die unterschiedlichen Lebensstationen, wie das Geburtshaus, des Romantikers entdecken. Einige Motive von Zeichnungen und Bildern können die Besucher dann mitunter noch in der Realität nachvollziehen. Begleitet wird der Rundgang von der Geschäftsführerin der Gesellschaft, Julia Kittelmann.</p>
<p>Die Führung beginnt um zehn Uhr am kommenden Sonntag, dem 5. September, am Caspar-David-Friedrich-Zentrum, Lange Straße 57. Der Eintritt ist frei. Mehr von Caspar David Friedrich gibt es derzeit auch im Pommerschen Landesmuseum, die Ausstellung <a href="http://www.webmoritz.de/2010/08/24/geburt-der-romantik-im-pommerschen-landesmuseum/">&#8220;Geburt der Romantik&#8221;</a> ist noch bis zum 21. November geöffnet.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.caspar-david-friedrich-gesellschaft.de/index.php/home.html">Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft</a></p>
<p>Fotos: Christine Fratzke</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sommerinterviews: Die AG Gender Trouble stellt sich vor</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/09/04/sommerinterviews-die-ag-gender-trouble-stellt-sich-vor/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 10:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[AG]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[CSD]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Trouble]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tommy Kube]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Aids-Tag]]></category>

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		<description><![CDATA[Was machen eigentlich die studentischen AGs? Das fragten wir in unseren Sommerinterviews. Dieses Mal mit der AG Gender Trouble und dem Vorsitzenden Tommy Kube.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach der AG Satzung stellt sich die Arbeitsgruppe Gender Trouble vor, die älteste AG der Greifswalder Studierendenschaft. Seit Mai 2010 ist Tommy Kube Vorsitzender. Er studiert BWL im 1. Fachsemester und ist seit Kurzem AStA-Referent für Wohnangelegenheiten.</em></p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie lange gibt es diese AG schon?</p>
<p><strong>Tommy Kube:</strong> Es gibt seit 1999 eine Initiative, Gender Trouble. Diese wurde dann im Jahr 2002 zu einer ständigen Arbeitsgemeinschaft eingerichtet.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie viele Mitglieder zählt die AG Gender Trouble?</p>
<p><strong>Tommy:</strong> Aktuell sind wir 13 aktive Mitglieder.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Wie kam es zur Gründung der AG?</p>
<p><strong>Tommy: </strong>Das kann ich leider nicht beantworten, denn das ist weit vor meiner Zeit.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Was sind die Ziele und Aufgaben der AG und mit welchen Inhalten wird sich beschäftigt?</p>
<p><strong>Tommy: </strong>Die AG Gender Trouble hat sich im Allgemeinen einige Grundziele gesetzt. Zu einem bereichert die AG mit den monatlichen Queer-Parties die -wohl bemerkt einzige- Lesben- und Schwulenszene in Greifswald. Dadurch bietet die AG einen Treffpunkt, wo man Gleichgesinnte trifft und feiern kann. Denn es ist immer noch der Fall, dass Homosexuelle beispielsweise in Diskotheken angepöbelt werden und manchmal leider auch mehr passiert. Auf unserer Party braucht man keine Angst davor zu haben. Außerdem haben wir auch sehr viele heterosexuelle Besucher auf unserer Veranstaltung, dass zeigt Toleranz und Akzeptanz. Man glaubt nicht, was man alles mit einer Party im Monat erreichen kann. Es sorgt auch für eine bessere Lebensqualität und Akzeptanz.</p>
<div id="attachment_41472" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/GTParty13.8+008_250.jpg"><img class="size-full wp-image-41472" title="GTParty13.8+008_250" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/GTParty13.8+008_250.jpg" alt="" width="250" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Tommy Kube ist seit Mai 2010 Vorsitzender der AG Gender Trouble.</p></div>
<p>Leider wird uns nachgesagt, dass wir die „Party AG“ sind, aber da muss ich einschreiten und sagen, dass diese eine Veranstaltung im Monat für Homosexuelle eine etwas andere Bedeutung hat, als nur zu feiern. Man braucht sich nicht verstecken, Angst vor Pöbeleien zu haben oder sich zu verstellen, wie es einige vielleicht gerne haben möchten.</p>
<p>Zudem plant die AG mehrere Projekte beziehungsweise sind einige schon veranstaltet worden, wie das Drachenbootfest, der Christopher Street Day, die Anti-Homophobie- und Sexismuswoche im November und der Welt-Aids-Tag.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Welchen Nutzen hat die AG für die Studierendenschaft?</p>
<p><strong>Tommy:</strong> Wie gesagt bereichert die AG die homosexuelle Szene in Greifswald. Wir bieten auch viel Infomaterial über Homosexualität, Coming Out und vieles mehr.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Was wurde bisher erreicht?</p>
<p><strong>Tommy: </strong>Ich denke, die AG hat bis jetzt viel Toleranz und Akzeptanz geschafft. Denn innerhalb der Uni ist es nicht mehr schlimm, wenn man sagt „Ich bin homosexuell!“ Es wird größtenteils einfach angenommen und akzeptiert.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Was steht in Zukunft auf dem Plan? Gibt es bestimmte Ziele, die in nächster Zeit verwirklicht werden sollen – oder sind Aktionen, Veranstaltungen etc. geplant?</p>
<p><strong>Tommy: </strong>Also bei uns steht die große Veranstaltungswoche im November in Planung, es geht dabei um Anti-Homophobie und -Sexismus. Hierfür arbeiten wir mit dem AStA-Referat Gleichstellung, dem Landesverband LSVD und Regenbogen e.V. Stralsund zusammen. In dieser Woche soll es verschiedene Veranstaltungen geben, die informieren und aufklären sollen. Wir werden einige Erfahrungsberichte und Workshops vorstellen. Dann steht in diesem Jahr noch der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember an.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Wie kann man euch erreichen oder mehr über die AG erfahren?</p>
<p><strong>Tommy: </strong>Grundsätzlich erreicht man uns unter der E-Mail kontakt@gender-trouble.de. Auch haben wir Clubaccounts auf lesarion.de und gayromeo.com. Die AG Gender Trouble hat sogar eine eigene Website: <a href="http://www.gender-trouble.de/">gender-trouble.de</a>. Also erreichen kann man uns auf jeden Fall.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Vielen Dank für das Gespräch.</p>
<p>Das Interview führten Marco Wagner und Christine Fratzke.</p>
<p>Fotos: DerStephan (Aufmacher, via jugendfotos.de), Kilian Dorner (Tommy Kube)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Musik für die Dicke Marie</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/09/03/musik-fur-die-dicke-marie/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 05:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Anette Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Barsanti]]></category>
		<category><![CDATA[Dowland]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Pohl]]></category>
		<category><![CDATA[Montessori-Musikschule]]></category>
		<category><![CDATA[Mozart]]></category>
		<category><![CDATA[St. Marien]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kirchturm der Dicken Marie ist seit einiger Zeit baufällig. Die Montessori-Musikschule veranstaltet am 5. September ein Benefizkonzert für den Erhalt des Turmes der Dicken Marie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_41168" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/Marienkirche_Greifswald.jpg"><img class="size-medium wp-image-41168" title="Marienkirche_Greifswald" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/Marienkirche_Greifswald-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Der wuchtige Turm der Dicken Marie ist baufällig.</p></div>
<p>Im Rahmen von Benefizveranstaltungen für den Turm der Greifswalder Marienkirche, die die Bürgerinnen und Bürger liebevoll &#8220;Dicke Marie&#8221; nennen, spielen Schülerinnen der Blockflötenklasse der <a href="http://www.montessori-musikschule.de/index.html" target="_blank">Montesorri-Musikschule </a>am Sonntag, dem 5. September um 11.30 Uhr, unter Leitung von Anette Fischer, Werke von Mozart, Barsanti und Dowland. Sie werden von Katharina Pohl an der Orgel begleitet. Wenngleich der Eintritt frei ist, wird ausdrücklich um Spenden für den Turm gebeten.</p>
<p>Der Kirchturm der Dicken Marie ist bereits seit einiger Zeit baufällig. Im Mauerwerk haben sich in der Vergangenheit zahlreiche Risse gebildet. Alte Reparaturen, in deren Folge die horizontal wirkenden Schubkräfte der Bogenmauerwerke nicht mehr ausreichend abgefangen werden können, sind Ursache für die Beschädigungen im Gemäuer des Turmes. Um dem Einturz oder Notabriss entgegen zu wirken, soll noch in diesem Jahr mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden.</p>
<p>In den vergangenen Jahren wurde bereits das Turmobergeschoss vom Schwammbefall befreit und resatauriert und der Ostgiebel statisch gesichert. Die Kosten hierfür betrugen etwa 630.000 Euro. Die Restaurierung dieser beiden Bauabschnitte wurde vom Förderverein, der Hoffmann-Stiftung, der Krupp- und Bohlen-Halbach Stiftung sowie der Reemtsa-Stiftung finanziell unterstützt.</p>
<p>Für den letzten Bauabschnitt, der kompletten Sanierung und statischen Sicherung des Turmes müssen nun 560.000 Euro aufgebracht werden. Der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern wollen die Restaurierung mit 410.000 Euro finanziell unterstützen, sofern die Gemeinde einen Eigenanteil in Höhe von 140.000 Euro aufbringt.</p>
<p>Da die<a href="http://www.marien-greifswald.de/" target="_blank"> evangelische Kirchengemeinde St. Marien</a> diese Kosten nicht aus eigener Kraft aufbringen kann, andererseits auf die Fördersumme von Bund und Land angewiesen ist, bittet sie seit einiger Zeit die Bevölkerung um Unterstützung durch Spenden. Diese sollen unter anderem durch eine Reihe von Benefizkonzert eingenommen werden. So wird beispielsweise ein weiteres Konzert am Montag, dem 20. September, um 20 Uhr in der Kirche stattfinden.</p>
<p>Wer die Restaurierung des stadtbildprägenden Gotteshauses unterstützen will, kann einen Spendenbetrag an folgendes Konto der Kirchengemeinde St. Marien überweisen:</p>
<p>Volksbank Raiffeisenbank eG</p>
<p>BLZ: 150 616 38</p>
<p>Konto: 10 85 70 779</p>
<p>Foto: &#8220;Schiwago&#8221; via Wikimedia Commons</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WG Casting: Aus der Sicht einer WG</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/09/02/wg-casting-aus-der-sicht-einer-wg/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 05:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Fratzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Casting]]></category>
		<category><![CDATA[Erstsemesterwoche]]></category>
		<category><![CDATA[WG]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neuen Studierenden haben bereits mit der Zimmersuche begonnen. Wie eine Greifswalder WG das erlebt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die neuen Studierenden der Greifswalder Universität haben bereits mit der Zimmersuche begonnen. Sie hangeln sich mitunter von einem WG-Zimmer zum nächsten, stellen sich den kritischen Fragen der vielleicht zukünftigen Mitbewohner, um dann zum Beginn des Wintersemesters eine neue Bleibe zu haben.</em><em> Wie es den WGs ergeht, bis zu 30 Bewerber für ein Zimmer zu haben? Ein Erfahrungsbericht.</em></p>
<h5><em> </em></h5>
<p>In meiner Vier-Raum-WG wird ein Zimmer frei, pünktlich zum Beginn der Vorlesungszeit im Wintersemester. Nun muss ein neuer Mitbewohner oder eine neue Mitbewohnerin her. Inserat geschrieben, bei wg-gesucht und dem Uniforum reingestellt. Mit den Worten, dass sich meine WG in der schönsten Straße Greifswalds befindet, zusätzlich noch Handynummer und Mail-Adresse erwähnt. Nachdem das Zimmerangebot eine halbe Stunde online gestellt war, klingelte bereits mein Telefon. &#8220;Ich wollte nur mal fragen, ob das Zimmer noch frei ist&#8221;, fragte die weibliche Stimme auf der anderen Seite. Es war der Beginn eines tagelangen WG-Casting-Marathons, der vermuten lässt, wie schwierig es für die 3.000 erwarteten neuen Studierenden sein kann, ein Zimmer zu finden.</p>
<div id="attachment_41582" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/zimmer-frei-christine-fratzke.jpg"><img class="size-full wp-image-41582" title="zimmer-frei-christine-fratzke" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/zimmer-frei-christine-fratzke.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Tag der offenen Tür, denn wir haben ein Zimmer frei.</p></div>
<p>Insgesamt meldeten sich über 50 Interessierte, größtenteils Studentinnen im ersten Semester. Manchmal klingelte mein Handy im Fünf-Minuten-Takt. E-Mails wurden geschrieben, morgens, mittags, abends. Alles in allem kamen mehr Mails als Anrufe. &#8220;Es ist günstiger, als immer anzurufen und dann eine hohe Telefonrechnung zu haben. Und es geht schneller&#8221;, erklärte mir später eine Zimmersuchende. Gut gefielen mir diejenigen, die sich in ihren Mails noch ein wenig ausführlicher beschrieben haben. Anfangs schrieb ich immer sofort zurück, verabredete Besichtigungstermine und notierte alle Namen und Uhrzeiten auf eine Liste. Über anderthalb Wochen zogen sich die Termine &#8211; 50 wurden es aber zum Glück nicht. Richtig flexibel waren die Zimmersuchenden nicht und so mussten wir uns auch oft nach den Bewerbern richten. Viele kamen von weiter weg, wie Verena aus Tübingen, manche blieben nur einen Tag, manche ein wenig länger.</p>
<h3>Mutti im Auto lassen</h3>
<p>Dann begannen die Tage der offenen Tür. Zusammen mit meinem Mitbewohner Stefan zeigte ich Interessierten das große Altbauzimmer, anschließend haben wir uns mit ihnen in unsere WG-Küche gesetzt und ein wenig unterhalten. &#8220;Wo kommst du her, was wirst du studieren, hast du schon WG-Erfahrung?&#8221;, wollten wir beispielsweise wissen. Das Übliche. Mit vielen Kandidaten kamen wir aber auch darüber hinaus ins Gespräch. Größtenteils waren die Suchenden aufgeschlossen, freundlich, interessiert. WG-Erfahrung brachten die wenigsten Erstsemester, dafür nahmen sie aber ihre Mütter mit. Oft ergriffen diese dann die Initiative, fragten uns über das Zusammenleben und Greifswald, während die Töchter schweigend daneben saßen. Das konnte uns nicht so richtig überzeugen, oder wie Stefan es in unserer WG-internen Auswertung formulierte: &#8220;Mutti im Auto lassen. Denn wer mit Mutti kommt, fliegt raus.&#8221;</p>
<div id="attachment_41570" class="wp-caption alignleft" style="width: 176px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/Putzen-Paul-Mundthal-jugendfotos-artikel.jpg"><img class="size-medium wp-image-41570" title="Putzen-Paul Mundthal-jugendfotos-artikel" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/Putzen-Paul-Mundthal-jugendfotos-artikel-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Habt ihr einen Putzplan?&quot; </p></div>
<p>Generell hatten wir mit den unterschiedlichsten und größtenteils interessanten Charakteren zu tun. Der Landschaftsökologie-Student Enrico beispielsweise  unterhielt uns lange mit Reiseberichten und gab einer anderen  zukünftigen LaÖk-Studentin zahlreiche Tipps für ihr Studium. Oder aber auch die angehende Zahnmedizinstudentin Inga, die seit sieben Jahren auf ihren Studienplatz gewartet hat. An einem verregneten  Nachmittag im August saßen fünf Zimmersuchende gleichzeitig in unserer gemütlichen  Küche. Einige von ihnen waren ein wenig zu spät, andere ein bisschen zu  früh, manche blieben einfach länger, als gedacht. Das Casting wurde  langsam chaotisch, wir konnten so leider nicht alle Interessenten  richtig kennenlernen. Manche zeigten aber dennoch Interesse, erkundigten  sich beispielsweise nach einem Putzplan. Ein großer Pluspunkt für die Bewerber, wenn sie auch Fragen an uns hatten und mehr über uns erfahren wollten.</p>
<h3>3.000 auf Zimmersuche &#8211; Eine Turnhalle wird organisiert</h3>
<p>Von den etwa 30 potentiellen Mitbewohnern, die sich selbst im Schnitt zehn Zimmer  ansahen, kamen fünf in die engere Auswahl. Manche Bewerber sagten uns aber auch  ab, weil sie schon Zusagen von anderen Wohnungen erhielten. Letztendlich  einigten wir uns auf Felix, der zum Besichtigungstermin extra nach seiner Arbeit aus Berlin abends  noch nach Greifswald fuhr. WG-Erfahrung bringt er mit und auch sonst hat  vieles gepasst. Als wir ihn anriefen, um ihm  das Ergebnis unserer Überlegungen mitzuteilen, sagte er, dass er auch  bereits die Zusage einer anderen WG erhalten habe und nun dort einziehen  werde. Nach längerer Überlegung entschied er sich dann doch für uns. Allen  anderen Interessenten erhielten eine E-Mail von uns, in der wir  viel Erfolg bei der weiteren Zimmersuche wünschten. Denn dass 3.000  Erstsemester dringend ein Zimmer suchen, sehe ich immer noch an meinem  Mail-Posteingang. Täglich kommen weiterhin neue Anfragen, ob das Zimmer noch frei sei. Hoffentlich finden alle Suchenden eine neue Bleibe. Im größten Notfall gibt es wahrscheinlich eine vom AStA organisierte Turnhalle, in der man während der Ersti-Woche übernachten kann.</p>
<p>Fotos: Christine Fratzke (Zimmer frei), Paul Mundthal (Putzplan, via jugendfotos.de)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Greifswalds Grüne gegen Google: Populismus für Anfänger</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/08/30/greifswalds-grune-gegen-google-populismus-fur-anfanger/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Zu guter Letzt]]></category>
		<category><![CDATA[Google-Streetview]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webmoritz.de/?p=41401</guid>
		<description><![CDATA[Greifswalds Grüne wollen mit einer Abgabe für Google StreetView neues Geld ins Stadtsäckel spülen. Das ist eine ziemlich dumme Idee, findet Gabriel Kords.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Ein Kommentar von Gabriel Kords</em></p>
<div id="attachment_41402" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/google_streetview_cc-by-na_mynetx_flickr.jpg"><img class="size-medium wp-image-41402" title="google_streetview_cc-by-na_mynetx_flickr" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/google_streetview_cc-by-na_mynetx_flickr-250x190.jpg" alt="" width="250" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Fahrzeug von Google StreetView</p></div>
<p>Zugegeben: Das Leben kann ganz schön frustrierend sein. Zum Beispiel für die Greifswalder Grünen. Da macht man tagein tagaus halbwegs engagiert Oppositionspolitik, während die Schwarzen, Gelben und Roten im Rathaus vor sich hin klüngeln – und am Ende lässt einen der Souverän trotzdem nicht mitregieren. Da kann man dann natürlich schon mal drüber nachdenken, ob man eigentlich die richtige Strategie hat oder es vielleicht besser mal mit einer anderen probiert. Zum Beispiel mit der der Gegner, denn die sind ja immerhin gewählt worden.</p>
<p>Irgend so etwas müssen sich Greifswalds Grüne wohl gedacht haben, denn sie vollziehen gerade einen Strategie-Wechsel: Denn auch, wenn sie schon immer <a href="http://www.webmoritz.de/2009/06/12/von-bettvorlegern-und-hetzern-ein-abgesang-auf-den-wahlkampf/">laut und unfein</a> herumkrakeelt haben, hatten die meisten ihrer Vorhaben doch einen inhaltlich wahren Kern. Nun aber präsentiert man einen Vorschlag, der auch aus der Populismus-Mottenkiste des Axel Hochschild und des Egbert Liskow stammen könnte: Die grünen Männer (und Frauen) <a href="http://blog.gruene-greifswald.de/2010/08/27/grune-beantragen-kulturforderabgabe-und-abgabe-fur-google-street-view/">hätten gerne eine Abgabe für Google StreetView</a>.</p>
<p>Damit wollen sie auf einen Zug aufspringen, der schon seit Langem abgefahren ist, und zwar aufs Abstellgleis. Denn wer jetzt Stimmung gegen das Projekt macht, muss sich erstens fragen lassen, warum er diese Idee nicht schon vor ein, zwei Jahren hatte (so lange wird für das Projekt in Deutschland schon sichtbar fotografiert) und zweitens, was er damit eigentlich bewirken will.</p>
<div id="attachment_16015" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/01/buendnis_gruene.jpg"><img class="size-full wp-image-16015" title="buendnis_gruene" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/01/buendnis_gruene.jpg" alt="" width="150" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Logo der Grünen</p></div>
<p>Wer Probleme mit Google StreetView hat, hat in den Augen des Verfassers zwar ein paar grundlegende Dinge nicht verstanden, sollte dann aber wenigstens versuchen, den Dienst an der Wurzel zu bekämpfen, vulgo: zu verbieten. Allen Ernstes eine Abgabe zu fordern, die dann irgendwelche Haushaltslöcher stopft, ist hochgradig inkonsequent. Denn käme die Abgabe, ständen die Inhalte eben nicht mehr frei zur Verfügung, sondern nur noch zahlenden Kunden offen, also etwa Adresshändlern. Dann wäre es tatsächlich gelungen, alle Schwachstellen des Dienstes zu erhalten und nur seine Stärken auszuschalten.</p>
<p>Chapeau, liebe Grüne, das habt ihr ja fein hinbekommen! Bleibt als schwacher Trost, dass die geforderte Abgabe juristisch ohnehin nicht zu realisieren sein dürfte, aber mal im Ernst: Das interessiert doch sowieso keinen!</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht‘? Entweder, die Grünen kommen jetzt ganz schnell wieder auf den Teppich oder sie klopfen mal im Rathaus an. Vielleicht wollen Arthur, Ecki und Axel ja jetzt mit ihnen kuscheln, wo sie doch plötzlich alle dieselbe Sprache sprechen…</p>
<p>Bilder: Grüne: web-Moritz Archiv, StreetView-Fahrzeug: user &#8220;mynetx&#8221; via Flickr (CC-BY-NA)</p>
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		<title>Sommerinterviews: Die AG Satzung stellt sich vor</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/08/29/sommerinterviews-die-ag-satzung-stellt-sich-vor/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 15:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[AG Satzung]]></category>
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		<category><![CDATA[StuPa]]></category>

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		<description><![CDATA[Was machen eigentlich die studentischen AGs? Das fragten wir in unseren Sommerinterviews. Dieses Mal mit der AG Satzung und Vorsitzendem Ivo Sieder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Acht Arbeitsgruppen gibt es in der verfassten Studierendenschaft, die sich unter anderem mit der Erstsemesterwoche, Solarkraft und dem Wohnen befassen. Die AGs treffen sich regelmäßig, sie planen und führen beispielsweise Aktionen durch. Was sie genau machen, werden die Vorsitzenden der AGs in kurzen Sommerinterviews verraten. Den Anfang macht die AG Satzung mit ihrem Vorsitzenden Ivo Sieder. Er studiert Politikwissenschaft, Alte Geschichte und Öffentliches Recht auf Magister im 12. Semester. Seit 2009 hat er den Vorsitz der AG Satzung inne.<br />
</em></p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie lange gibt es die AG Satzung schon?</p>
<p><strong>Ivo Sieder:</strong> Seit Juni 2007.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie viele Mitglieder zählt die AG?</p>
<p><strong>Ivo:</strong> Die AG hat circa 12 Mitglieder, sowohl Studenten von innerhalb wie außerhalb von StuPa und AStA.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong>Wie kam es zur Gründung der AG Satzung?</p>
<p><strong>Ivo: </strong>Aufgrund der oftmals recht komplexen (rechtlichen) Probleme bei der Änderung oder Auslegung von Satzungen und Ordnungen der Studierendenschaft wurde die AG gegründet, damit sich die Mitglieder dort intensiver mit diesen Problemen beschäftigen können als es im StuPa-Plenum möglich ist.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p class="mceTemp">
<dl id="attachment_41325" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong> </strong><strong><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/ivo_sieder_privat.jpg"><img class="size-full wp-image-41325" title="ivo_sieder_privat" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/ivo_sieder_privat.jpg" alt="" width="200" height="198" /></a></strong>Ivo Sieder ist seit Mai 2009 Vorsitzender der AG Satzung.<strong> </strong></dt>
</dl>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Was sind die Ziele und Aufgaben der AG und mit welchen Inhalten wird sich beschäftigt?</p>
<p><strong>Ivo: </strong>Die AG beschäftigt sich oftmals mit Prüfaufträgen des StuPas über geplante Satzungsänderungen oder andere satzungsrechtliche Fragen. Ebenso stellt die AG eigene Anträge, wo ihre Mitglieder Handlungsbedarf sehen. In dieser Legislatur stellt zusätzlich die Beschäftigung mit der Prüfung der Studierendenschaft durch den Landesrechnungshof einen Schwerpunkt dar.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Welchen Nutzen hat diese AG für die Studierendenschaft?</p>
<p><strong>Ivo:</strong> Wenn Satzungsänderungen möglichst rechtssicher vom StuPa beschlossen werden, erfolgt die Genehmigung durch die Hochschulleitung meist schneller und problemloser.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Was wurde bisher erreicht?</p>
<p><strong> </strong><strong>Ivo:</strong> In der vergangenen Legislatur wurde auf Antrag der AG Satzung ein umfangreiches Paket von Satzungs- und Ordnungsänderungen beschlossen, wie beispielsweise die Förderrichtlinie, Zusammensetzung des Präsidiums, Konstituierung des StuPa.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Was steht in Zukunft auf dem Plan? Gibt es bestimmte Ziele, die in nächster Zeit verwirklicht werden sollen &#8211; oder sind Aktionen, Veranstaltungen etc. geplant?</p>
<p><strong>Ivo:</strong> Aufgrund des oben beschriebenen großen Änderungspakets der letzten Legislatur sind gegenwärtig keine größeren eigenen Anträge geplant, aber sicherlich wird es hier und da kleinere Änderungsvorschläge geben.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Wie kann man euch erreichen oder mehr über die AG erfahren?</p>
<p><strong>Ivo:</strong> Unter ag-satzung@asta-greifswald.de.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Wir danken für das Interview.</p>
<p>Foto: DerStephan (Aufmacher, via jugendfotos.de), privat (Artikel)</p>
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