Geschichte & Idee
Studentische Medien gibt es an der Universität Greifswald schon lange. 1998 lößte das Studentenmagazin “Moritz” seinen Vorgänger “Crash” ab, der ebenfalls Vorgänger hatte. Dazu kam gibt es seit 2002 das Studentenfernsehen “Moritz TV”. Die Idee eine moritz-Website zu gestalten ist mindestens genauso alt.
Seit circa 2005 gab es dann eine Typo3-Website, die unter dem Namen “Moritz-Medien.de” firmierte. Sie sollte alle drei Redaktionen – Web, Print-Archiv und TV – vereinen.
Der erste Chefredakteur, Sebastian Jabbusch, wurde Ende 2006 gewählt. Seine erste Priotät war jedoch eine neue Seite mit einem besseren Design und einem einfacheren Redaktionssystem zu entwickeln. Zu hohe Kosten für Typo3-Entwickler standen jedoch sowohl Jabbusch als auch seinem Nachfolger Uwe Rossner im Weg.
Als Alternative experimentierte Jabbusch privat ab Januar 2008 mit dem Blog-System “Wordpress”. Er gestalltete privat den “StuPa-Info-Blog”, den er bald in “Uni-Greifswald-Blog.de” umbenannte. Nach vielen kritischen Artikeln über die Universität, Rektorat, StuPa und Lokalpolitik wurde der Blog schnell bekannter als der webMoritz. Täglich lasen bis zu 800 Leser den Blog. Nach einem Streit mit der Universität über das Namensrecht an der Domain “uni-greifswald-blog.de”, musste die Website in “Ryck-Blick.de” umbenannt werden. Die Seite erhielt nun sogar landesweite Aufmerksamkeit.
Das Studierendenparlament wählte schließlich Sebastian Jabbusch erneut zum Chefredakteur des webMoritz und beauftragte ihn mit dem Transfer des Ryck-Blick-Designs an den Webmoritz. Ende August 2008 erfolgte schließlich die Fusion der zwei Seiten. Das StuPa setzte sich dabei mit dem Namen webMoritz.de durch.
In den folgenden Monaten etablierte sich der webMoritz mehr und mehr als populäres Medium der Greifswalder Studierendenschaft und darüber hinaus. Zwischenzeitlich erreichte man über 1000 Leser am Tag.
Webmoritz News findest Du heute übrigens auch im Flying Moritz (das zweiwöchige Mensa-Magazin) und auf den Beamern von Campus Vision, etwa in der großen Mensa.
Für die Zukunft ist die Integration der Magazin- und TV-Datenbank in den webmoritz geplant.
Philosophie des webmoritz
Das Projekt hat zum Ziel eine Internetplattform für Greifswalder Studenten zu schaffen. Als Plattform verstehen wir eine zentrale Anlaufstelle. Dafür wollen wir auf dieser Seite möglichst viele studentische Initiativen und Projekte integrieren und zusammenführen.
Webmoritz.de ist wie alle studentischen Medienprojekte der Moritz-Medien gemeinnützig und nicht-kommerziell. Der webmoritz setzt sich für mehr Transparenz und Demokratie an der Universität ein. Wir möchten die Diskussionen an der Universität vereinfachen und damit stärken. Redakteure und Kommentatoren dürfen frei und ohne Einfluss Dritter ihre Meinung vertreten.
Derzeit werden mit vielen Partnern Kooperationen verhandelt. Redakteure, Fotografen, Programmierer und Designer können sich an diesem Projekt beteiligen.
Dich möchten wir ebenfalls gerne gewinnen. Natürlich als Leser. Aber mehr noch: Das Internet bietet Dir auch ungeahnte Interaktivität. Kommentiere die Artikel die Dir nicht gefallen (und auch die, die Dir gefallen). Oder schreibt einen eigenen Artikel.
Besonders Artikel über Probleme & Ärger in Deinem Studiengang oder mit bestimmten Professoren, der Verwaltung, dem AStA, StuPa oder ähnlichen Dingen, sind herzlich willkommen. Falls Du persönliche Nachteile befürchtest, können diese Artikel unter bestimmten Umständen auch anonym veröffentlicht werden.
Wir wollen aber auch über das kulturelle, religiöse, sportliche und vielfältige Leben an unserer Universität berichten. Dazu hilf uns bitte. Schick uns Termine, Bilder, Artikel, Fotos, Comics, Entdeckungen und Erfahrungen. Wir wollen das universitäre Leben auffrischen – mit Deiner Hilfe!
Online-Journalismus:
Wie wir unsere Arbeit – auch im Gegensatz zum Moritz-Magazin – verstehen, fasst dieses Video ganz gut zusammen:






