Beiträge zum Stichwort ‘ Konzert ’

Am Freitag: “Kleingeldprinzessin” solo im Klex

27. Januar 2010 | Von Sandro Teuber | Kategorie: Top-Themen

Die Berlinerin Dota Kehr (besser bekannt unter dem Namen “Kleingeldprinzessin“) spielt diesen Freitag  im Greifswalder Jugendzentrum Klex auf. Diesmal kommt die Liedermacherin ohne ihre Bandkollegen “Die Stadtpiraten”, aber mit ihren frechen, meist leichten und immer doch zum Nachdenken anregenden Liedern im Gepäck in die Hansestadt. Dementsprechend akustisch wird der Freitagabend im Klex.

Einen Namen in Greifswald machte sich die Künstlerin bereits mit mehreren Auftritten im Klex oder auf dem Hoffest der Germanisten im Sommer 2007. Ihre zeitkritischen Lieder handeln von überbordenden Konsum, Einsamkeit, Fernweh und den alltägliche Fallen des Lebens. International konnte sie sich auf Einladung des Goethe-Instituts  bei Konzerten in Neuseeland, Russland oder Brasilien präsentieren und tourte auch als Straßenmusikerin durch die Welt wodurch sie auch ihren Namen erhielt.

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Die Kleingeldprinzessin mit ihrer Gitarre

Zusammen mit ihren Bandkollegen hat sie bereits 7 CDs  herausgebracht. Alle in Eigenregie, denn einen Plattenvertrag wollten die viel beachteten Künstler noch nicht unterschreiben. Auch für den Wahlkampf 2005 wollten sie sich nicht instrumentalisieren lassen und behielten lieber ihr Stückchen Unabhängigkeit vom deutschen Musik-Mainstream.

Zu hören ist die Kleingeldprinzessin im Klex ab 21.30 Uhr, Einlass eine Stunde zuvor für 6€/5€. Unterstützung erhält sie von Frank Fuzz.

Foto: Bandhomepage

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Ist “Wissen rockt” gescheitert?

15. Januar 2010 | Von Gabriel Kords | Kategorie: Top-Themen, Universität

In der vergangenen StuPa-Sitzung wurde ein Finanzantrag zur Unterstützung des “Wissen rockt”-Konzertes 2010 von den Mitgliedern des Studierendenparlaments abgeschmettert. Die Organisatoren, die AStA-Referenten Björn Reichel (Gleichstellung) und Paul Fuhrmann (Kultur, Sport und Erstsemester), wollten vom Studierendenparlament eine Förderung von 10.000 Euro bekommen – doch nicht mal für  die zeitweilig vorgeschlagene Reduzierung der Förderhöhe auf gut 3000 Euro reichte es am Ende. So erklärte Björn Reichel denn auch gegenüber dem webMoritz, das Projekt sei in seinen Augen vorerst gescheitert.

Worum geht es?

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Kulturreferent und "Wissen rockt"-Antragsteller Paul Fuhrmann

Die “Wissen rockt”-Konzerte fanden bereits in den Jahren 2006 (aus Anlass des Uni-Jubliäums) als auch 2007 statt. Konzeptionell sollte es sich dabei um große Konzerte mit vergleichsweise namhaften Bands handeln. Genau wie das Konzert 2006 soll das nun geplante Konzert auf dem Uni-Innenhof stattfinden. Im ersten Haushaltsplanentwurf für den Haushalt der Studierendenschaft war eine Neuauflage des Konzerts für dieses Jahr enthalten – mit der stolzen Summe von 10.000 Euro. Weil dem Haushaltsausschuss jedoch bis zur ersten StuPa-Beratung über den Haushaltsplan noch kein Veranstaltungskonzept vorlag, hatte sich das StuPa zunächst nicht mit den Planungen beschäftigt und sie später in einem kurzen Prozess aus dem Haushalt hinausgeworfen.

Das erste im Dezember vorgestellte Finanzkonzept wich von einem zweiten Konzept, das wenig später eingereicht wurde, erheblich ab. Das zweite Konzept sieht für das Konzert Gesamtkosten von knapp 20.000 Euro vor – beim ersten Entwurf waren es noch 10.000 Euro gewesen. Die jetzige Planung, die hier nachgelesen werden kann, sei allerdings detailliert und intensiv ausgearbeitet worden und genau geprüft worden, sagt Björn Reichel, der in den letzten Jahren bereits mehrfach die Initiative für das Projekt ergriffen hatte: “Sogar an die Abgaben für die Künstlersozialversicherung haben wir gedacht”, sagt er.

Brauchen die Studierendenschaft einen Leuchtturm?

Dass die Antragsteller ihre 10.000 Euro erst im Januar beantragten und damit de facto einen Nachtragshaushalt notwendig gemacht hätten, stieß im StuPa auf viel Unverständnis. Dennoch setzten sich die Stupisten größtenteils inhaltlich mit dem Antrag auseinander. Dabei gab es zwei Lager: Auf der einen Seite hieß es, man könne nicht ein Projekt mit so einer hohen Summe fördern, sondern müsse vielmehr zahlreiche kleine Projekte mit kleinen Summen fördern. Auf der anderen Seite hieß es, das eine schließe das andere nicht aus und immerhin gelte es, Rücklagen abzubauen und ein “Leuchtturm-Projekt” sei gut für die Studierendenschaft. Die Rücklagen der Studierendenschaft müssen in den kommenden Jahren zurückgeschraubt werden, weil der Landesrechnungshof daran Anstoß genommen hat. Dabei gingen die Fronten quer durchs StuPa: Der RCDS war allerdings mehrheitlich für das Projekt, die Jusos mehrheitlich dagegen. (weiterlesen…)

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Fünf Jahre radio 98eins

5. Januar 2010 | Von radio 98eins | Kategorie: off air check, radio 98eins

Geburtstags-High-Five für radio 98eins!

Feier am 8. Januar 2010 den fünften Geburtstag von radio 98eins im Klex (Lange Straße 14). Das Haus rocken Five Aces, Kjul Hemresa und die radio 98eins DJ’s (polyesther, marc miller). Um 21 Uhr ist Einlass und für den Eintritt werden 2€, ab 22 Uhr 3€ erforderlich.

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Jahreswechsel in Greifswald: Der Silvester-Guide

30. Dezember 2009 | Von Christine Fratzke | Kategorie: Aktuell, Kultur

Jedes Jahr die gleiche Frage: Wie verbringe ich den Silvester-Abend? Zu Hause bleiben und „Dinner for one“ gucken? Eine WG-Party mit Freunden? Nach Berlin oder Hamburg fahren, um dort zu feiern? Das muss nicht sein, gibt es doch auch zahlreiche Angebote in Greifswald. Einige davon haben wir zusammengestellt.

Silvesterlauf im Volksstadion

Ruhig geht es am 31. Dezember los: Ab 10 Uhr findet der traditionelle Silvesterlauf im Volksstadion im Karl-Liebknecht-Ring statt. Wer dann den Klängen des philharmonischen Orchesters des Theater Vorpommerns lauschen möchte: Jeweils um 15 Uhr und 18.30 Uhr beginnt das „Konzert zum Jahreswechsel“ im Theater. Auch in der neu eröffneten Stadthalle wird es hoch hergehen: Die festliche Veranstaltung zum Jahreswechsel ist bereits seit Wochen ausgebucht.

Silvesterparty im Café Caspar

Tradition hat auch die Silvesterparty im Café Caspar. Was die Gäste erwarten wird? Neben einem Buffet, alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken, sowie einem Mitternachtssekt auch eine Verlosung mit zahlreichen Gewinnen. Karten  sind noch erhältlich. Der Einlass beginnt 20 Uhr, eine Stunde später eröffnet das Buffet.

All-Inclusive beim TV Club

Mit einer „all inclusive Silvesterparty“ wartet auch der TV Club in der Bahnhofstraße 44 bis 45 auf. Das heißt: Kaltes und warmes Buffet bis mindestens um 3 Uhr, Musik und Party. Musikalisch wird es dabei bunt. So kann ab 20 Uhr unter anderem zu House, Schlager, Rock und Elektro getanzt werden. Die Karten kosten 50 Euro für Frauen, 60 Euro für Männer.

“Transdekadisches Tentakelspektakel im IKuWo”

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Aus dem Flyer des "transdekadischen Tentakelspektakels"

Mit einem umfangreichen Musikangebot lockt auch das IKuWo, das Internationale Kultur- und Wohnprojekt in der Goethestraße ab 22 Uhr. „Transdekadisches Tentakelspektakel zum Jahreswechsel“ heißt das Motto des Abends, welcher sich thematisch zwischen Jacques Costeau, Kapitän Nemo und Korallenriffe bewegen soll. Auf den zwei-einhalb Floors gibt es von sechs DJs nicht nur Indierock, Elektro, Ska und Discotunes. Dazu gibt es Vegetarisches und etwas von der „stündlich nebelhupenden Spontanschnapsbar“. Wer noch Karten (zehn Euro ermäßigt) möchte, braucht Glück. Das Kontingent ist stark begrenzt, die Karten schon seit Wochen “so gut wie ausverkauft”.

Amerikanisch im Mira-Club

Im Mira-Club wird Silvester auf amerikanische Weise gefeiert – mit einem Buffet, auf dem Donuts, Bagels, Pommes und Spare Ribs nicht fehlen werden. Die Begleitmusik gibt es von DJ G-WorkzZ and Friend: 80er, 90er, Schlager und R´n´B. Karten gibt es für 39 Euro (Frauen) beziehungsweise 49 Euro ( Männer). Der Einlass beginnt ab 19 Uhr in der Johann-Stelling-Straße 30.

Auch in der Region, wie in Stralsund, Putbus und Zinnowitz finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Etwas weiter weg, in Rostock, wird zur Unterstützung des Lokalradios Rostock, Lohro, gefeiert – im Rahmen einer Solidaritätskampagne: Ab 22 Uhr im Mau-Club (www.mauclub.de), Rostock.

Der webMoritz wünscht allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein frohes 2010! Im neuen Jahr werden wir wieder mit der gewohnten Regelmäßigkeit für Euch da sein!

Bilder: Veranstalter/ webMoritz-Archiv (Steffen Knapp, sehbär, marfis75 via Flickr)

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Jubel für “Ja, Panik” im Klex

17. Dezember 2009 | Von Julia Löcherbach | Kategorie: Kultur, Top-Themen

Wie angekündigt spielte gestern die österreichische Band “Ja, Panik” im Klex und brachte die etwa 80 Anwesenden ordentlich zum Tanzen. Mit viertelstündiger Verspätung legten die Musiker mit der nicht mehr aktuellen Single “Alles hin, hin, hin” und “Alte Männer” los. Danach wandte Sänger Andreas Spechtl sich das erste Mal ans Publikum und erzählte, dass die Bandmitglieder gar nicht so genau wussten, wo sie denn hier gelandet seien und noch nie so weit nördlich gewesen seien.

Jeder Song wurde frenetisch bejubelt und einige der Zuschauer erwiesen sich als textsicher, was sich sicherlich in den nächsten Monaten und Jahren auf das gesamte und immer größer werdende Publikum erweitern wird. Immerhin erschienen dieses Jahr ihre Songs auf den Beileger-CDs großer Musikmagazine wie Spex oder Musikexpress und das sogar mehrfach. Einer dieser Songs ist “Wien, du bist ein Taschenmesser” und dazu wollte Andreas wissen, was denn Greifswald wäre, wenn Wien ein Taschenmesser sei. Die erste, laute Antwort “Loch” stieß nicht auf viel Begeisterung, aber ein passenderes Wort wurde dann auch nicht gefunden.

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Konzert im Klex: “Ja, Panik” aus Wien

15. Dezember 2009 | Von Christine Fratzke | Kategorie: Kultur

Am 16. Dezember, spielt “Ja, Panik” im Klex. Das Konzert verspricht, vielversprechend zu werden. Zum einen, weil das Debütalbum „The Taste and The Money“ der fünf Österreicher von der Musikzeitschrift SPEX den dritten Platz der eigenen Jahrescharts erreichte. Zum anderen, weil der Produzent Moses Schneider hinter “Ja, Panik” auch bei den Beatsteaks und Tocotronic mitmischt.

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Bandfoto

Was dabei heraus kommt? Tanzbarer Indie-Pop mit deutsch- und englischsprachigen Texten. Das zweite Album „The Angst and The Money“ klingt ein wenig nach Tocotronic und erinnert überdies durch poetische und düstere Zeilen auch an Blumfeld. Diese stammen aus der Feder des Sängers Andreas Spechtl.

Die Texte sind kritisch, verbittert, trotzig und spiegeln das wieder, was unsere Generation durchaus bewegt. So heißt es bei ihrer ersten Single-Auskopplung „Alles hin, hin, hin“: „Ach verdammt. Alles hin, alles Geld, alles Angst.“

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Bandfoto

Wer „eines der besten deutschsprachigen Alben der vergangenen zehn Jahre“ – so titelt das Onlinemagazin motor.de – hören möchte: Ja, Panik spielen am Mittwoch, dem 16. Dezember im Klex, Lange Straße 14 ab 21 Uhr. Der Eintritt beträgt ermäßigt fünf Euro. Nach dem Konzert lädt das Knäcke Kollektief mit Indie-Electropop zum Tanz.

Bilder: Band

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Trust Fate gab eines ihrer Abschlusskonzerte

1. Dezember 2009 | Von Gastautor | Kategorie: Kultur

Eine Gast-Rezension unseres Lesers und Leserkommentar-Autors Marco Wagner.

Am vergangenen Freitag Abend spielte die Greifswalder Band Trust Fate im Geographenkeller. Es war eins der letzten Konzerte für längere Zeit. Der Grund hierfür: Der Frontsänger, Robert Kempin alias “der freezer” geht für vier Monate nach Australien – in dieser Zeit wird die Band nicht auftreten können.

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Stimmung im Geokeller (Klicken zum Vergrößern)

Beim Konzert am Freitag wurden sowohl alteingesessene Fans als auch Besucher, die mit der Band bisher noch wenig anfangen konnten, von der gesanglichen und spielerischen Professionalität überzeugt. Den Auftakt der Veranstaltung bildeten typische Klassiker der Rockmusik, so zum Beispiel „Paint it, Black“ von den Rolling Stones. Die Lieder wurden jedoch nicht nur einfach nachgespielt. Vielmehr gab die Band den meisten Klassikern noch ihre eigene Note, wodurch so mancher Song atemberaubend wurde.

Doch auch ihre selbst komponierten Songs, so zum Beispiel „Mighty Deamon“, „Storm“ und „Made in Russia“, beeindruckten das Publikum. Und so bedurfte es keiner besonderen Aktionen, um die Gäste in Stimmung zu bringen. Diese stellte sich vom ersten Song an von selbst ein. Das mag auch an dem gemütlichen Umfeld liegen, welches im Geokeller zwar ohnehin schon vorherrscht, allerdings durch zahlreiche Teelichter und (Bar-) Tische im Tanzsaal, in dem die Band spielte, noch weiter aufgewertet wurde.

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Trust Fate

Dennoch ließen es sich die Bandmitglieder nicht nehmen, während der Zugaben die Stimmung endgültig zum kochen zu bringen. Und so endete das Konzert nach dem Motto: Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist – dabei hätte es ohne Zweifel noch ein wenig länger gehen können.

Die Band, die aus vier Vollblutmusikern und einer talentierten Schlagzeugerlady besteht, arbeitet gegenwärtig intensiv an den Aufnahmen für ihr erstes Album, von denen sich zahlreiche Lieder, die man auf dem Konzert bereits hören konnte, auf der Scheibe wieder finden werden. Im nächsten Sommer soll die lang ersehnte CD schließlich in den Plattenläden Einzug finden, wobei bereits jetzt im Internet auf Youtube kräftig dafür geworben wird.

Weitere Infos zur Band gibt’s auf ihrer Homepage.

Fotos: Band

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Tag des offenen Denkmals am 13. September

12. September 2009 | Von Carsten Schönebeck | Kategorie: Kultur, Top-Themen

Am morgigen Sonntag, dem 13. September findet zum siebzehnten Mal der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ statt und auch Greifswald beteiligt sich an dem Aktionstag. In diesem Jahr stehen die Veranstaltungen unter dem Motto „Historische Orte des Genusses“.

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Die Universität bietet unter anderem Führungen durch das Auditorium Maximum

Eng daran orientiert, wird es unter anderem um 11:30 einen Stadtrundgang mit den Bauhistorikern Felix Schönrock und André Lutze geben die ihrem Publikum die Geschichte der alten Gasthäuser näher bringen wollen. Treffpunkt ist an der Baderstraße 3.

Die städtische Pressestelle betonte jedoch, dass auch Orte des geistigen Genusses unter das Motto fallen und so bietet die Kustodie der Universität verschiedene Führungen durch die Aula und das Auditorium Maximum an. Neben den jeweiligen Gottesdiensten bzw. Messen organisieren die Gemeinden in der Innenstadt Orgelkonzerte und Führungen durch die Gotteshäuser und auch das Landesmuseum bietet besondere Führungen durch die Gärten des ehemaligen Franziskanerklosters und durch die Gemäldegalerie an.

Weitere Institute der Universität, örtliche Vereine und private Initiativen beteiligen sich am diesjährigen Tag des offenen Denkmals. Das offizielle Programm könnt ihr hier als PDF-Datei herunterladen.

Was sind eure besonderen Orte des Genusses in Greifswald und Umgebung? Und welche Orte bereiten euch besonderen Verdruss? Diskutiert darüber im Forum!

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Baltisches Kulturfestival in Greifswald

1. Juli 2009 | Von Gastautor | Kategorie: Kultur, Top-Themen

von Maria-Silva Villbrandt

Unter dem Motto „Sveiki! Baltisch durch die Nacht” haben sieben StudentInnen der Baltistik (Institut für fremdsprachliche Philologien) ein neuartiges Kulturevent in Greifswald ins Leben gerufen. Das Openair-Kulturfest wird am 3. Juli in der Domstraße 9/10 (Innenhof des Historischen Instituts) ab 18 Uhr neben dem Universitätshauptgebäude stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Sveiki! bezeichnet in der litauischen sowie der lettischen Sprache eine herzliche Begrüßung, so sollen auch GreifwalderInnen und die Studierendenschaft eingeladen sein an diesem Fest teilzunehmen. Die Balten sind trotz christlichen Glaubens durch heidnische Bräuche geprägte Völker, so wird alljährlich am 24. Juni das Johannisfest mit vielen Bräuchen gefeiert. Angelehnt an diese Feierlichkeiten haben wir uns auf unser Motto festgelegt.

Das Event wurde im Rahmen eines Seminars (Sommersemester 2009) in der Baltistik geplant und wird durch Magda Wagner geleitet. Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Studierendenparlament, das Akademischen Auslandsamt, die Sparkasse Vorpommern, den Fachschaftsrat Baltistik und vielen anderen.

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Programm

Das Veranstaltungsprogramm ist facettenreich und spricht alle Altersgruppen an. Ab 18 Uhr werden in einem Märchenzelt litauische Märchen in deutscher Übersetzung vorgelesen. Im Anschluss daran wird die junge Volkstanzgruppe „Rotaļa” aus Riga/ Lettland lettische Volkstänze darbieten. Gegen 21 Uhr wird die litauische Kultband „Jazzu” aus Vilnius spielen. „Jazzu” ist eine Elektro-Jazzband mit einer erstklassigen Sängerin, in Litauen sind sie Stars, während die Band in Deutschland weitgehend unbekannt ist. Nach dem Konzert wird ein lettischer DJ, der gemeinsam mit der Folkloregruppe anreist, typische litauische und lettische Musik auflegen. Neben Literatur und Musik wird es auch eine Fotoausstellung im Gebäude der Baltistik geben sowie eine Beamershow mit Impressionen aus Litauen. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt: es werden typische litauische Gerichte, wie z.B. „Šaltibarščiai” (eine kalte Rote- Beeten- Suppe mit heißen Kartoffeln), Brotsnacks und andere besondere Speisen gereicht.

Motivation

Zunächst war die Veranstaltung klein angedacht, jedoch nutzten die Studenten die Chance ein großes Fest zu planen. Noch ist in Deutschland, und selbst in Greifswald, wo es die Möglichkeit gibt die litauische und lettische Sprache und Kultur zu studieren, kaum etwas über diese Länder bekannt. Deshlab wollen die Veranstalter einen vielseitigen Einblick in die litauische und lettische Kulturszene bieten. Einer skurrilen, besonderen baltischen Nacht sollte somit Nichts im Wege stehen!

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Sonntag: Fête de la Musique *Update*: Ort geändert!

17. Juni 2009 | Von Henning Hurtz | Kategorie: Gristuf, Top-Themen, Vereine & Initiativen

Auch wenn das Wetter in den letzten Wochen es nicht vermuten ließ, der Sommer kommt JETZT!

fete-logo-buntAm Sonntag den 21. Juni organisiert der GrIStuF e.V. deshalb den optimalen Sommerbeginn: Die dritte „Fête de la Musique“ in Greifswald! Mit musikalischer Rundumbeschallung den ganzen Tag hindurch wird die komplette Stadt in Feierlaune gebracht.

Vier Bühnen sind dazu auf die Beine gestellt worden, das sind vier mal so viel wie in Berlin – naja, im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Nach der Maxime „Umsonst und Draußen“ läuft auf drei Bühnen in der Innenstadt von 11 Uhr bis 16 Uhr Musik, Tanz und Theater. Die Bühnen stehen am Fischmarkt, vorm St. Spiritus und eine vom Radio 98eins organisierte Bühne auf dem Rubenowplatz. In der Kapaunenstraße gibt es ein vom Pariser organisiertes Kinderprogramm. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Um 16 Uhr werden die Massen dann mit einem Umzug zum Hafen ziehen, wo auf einer Bühne regionale wie überregionale Bands die Stadt zum Klingen bringen werden. Mit dabei sind dieses Jahr „Minni the Moocher“, „Pescadores de Ventanas“, „Ortega“, „Jales und Knopf“ und „…und Hans“. Die Kulisse lädt zum Tanzen, chillen und natürlich Bierchentrinken ein. Wer nach 22 Uhr, wenn das Programm am Hafen endet, noch nicht genug hat, ist herzlich zur After – Show Party ins Caspar eingeladen. Also erscheint zahlreich und lasst den Sommer ein- und das Wochenende ausklingen!

Timetable

Noch mehr Informationen sowie aktuelle Änderungen im Timetable findet ihr unter www.fete-greifswald.de

Update 21.6., 12:55 Uhr

Wie die Veranstalter mitteilen, wird der abendliche Teil der Veranstaltung, der ursprünglich im Hafen geplant war, wegen der mäßigen Wetteraussichten in die Mensa verlegt. Weitere Informationen auf der Homepage des Veranstalters.

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