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	<title>webMoritz.de &#187; moritz magazin</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Offener Brief an die Mitglieder des StuPa</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/06/20/unmut-und-unverstandnis-offener-brief-an-das-stupa/</link>
		<comments>http://www.webmoritz.de/2010/06/20/unmut-und-unverstandnis-offener-brief-an-das-stupa/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 12:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit dem 16. Juni ist die Chefredaktion des webMoritz nur zur Hälfte besetzt, weil das Studierendenparlament einen der beiden Kandidaten nicht gewählt hat. Die moritz-Medien wenden sich in einem offenen Brief gegen diese Entscheidung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der Sitzung des Studierendenparlaments am 16. Juni stand die Neuwahl der Chefredaktion des webMoritz auf der Tagesordnung. Während Marco Wagner als neuer Chefredakteur eingesetzt wurde, bekam sein Wunsch-Stellvertreter Torsten Heil nicht die notwendigen 16 Stimmen. Die Chefredaktion des webMoritz ist daher zurzeit nur zur Hälfte besetzt, was erhebliche Probleme für die Arbeit der Redaktion nach sich zieht. Die webMoritz-Redaktion kann zudem keine sachlichen Gründe für die Nicht-Wahl Torstens erkennen. Wir wenden uns daher gemeinsam mit den übrigen Bereichen der moritz-Medien in einem offenen Brief an das Studierendenparlament:</em></p>
<p style="text-align: right;">Greifswald, den 20. Juni 2010</p>
<p>Sehr geehrte Kommilitoninnen und Kommilitonen,</p>
<p>wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieses Briefes, wollen auf diesem Wege gegenüber  den Mitgliedern des Studierendenparlaments unseren Unmut und unser Unverständnis über die gescheiterte Wahl Torsten Heils zum stellvertretenden Chefredakteur des webMoritz zum Ausdruck bringen.</p>
<p>Mit dieser Entscheidung hat das Studierendenparlament das immer noch im Aufbau befindliche Medium webMoritz und damit auch die gesamten studentischen Medien nachhaltig geschwächt.</p>
<div id="attachment_37288" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/06/Stupa16.06.jpg"><img class="size-medium wp-image-37288  " title="Stupa16.06" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/06/Stupa16.06-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">StuPa-Sitzung vom 16. Juni</p></div>
<p>Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum man zunächst dem neuen Chefredakteur Marco Wagner das Vertrauen aussprach, um es ihm direkt im Anschluss, bei der Wahl des von ihm vorgeschlagenen Stellvertreters, wieder zu entziehen. Aus den Bewerbungen ging bereits hervor, dass Marco und Torsten als Team antreten. Sie wurden gemeinsam von ihren Vorgängern auf die Aufgaben vorbereitet und hatten gemeinsame Ziele für ihre Amtszeit aufgeführt. Einen neuen Chefredakteur zu wählen, nur um ihn im nächsten Moment vorzuführen, ist für uns ein nicht nachvollziehbares Verhalten, das uns als engagierte Studierende schwer enttäuscht.</p>
<p>Noch vor wenigen Wochen hatte das Studierendenparlament einer Strukturreform innerhalb der moritz-Medien zugestimmt, die im Wesentlichen damit begründet wurde, dass der Arbeitsaufwand des webMoritz mit nur zwei festen Mitarbeitern kaum zu bewältigen ist. Nun hat man Marco als neuen Chefredakteur allein im Regen stehen lassen.</p>
<p>Wie das Parlament zu der Überzeugung kommt, dass sich die Arbeit eines tagesaktuellen Online-Mediums von einem Chefredakteur allein bewältigen lässt, erschließt sich für uns nicht im Ansatz. Die tagesaktuelle Berichterstattung wird damit in Mitleidenschaft gezogen, insbesondere für das hochschulpolitische Themenspektrum, für das sich der webMoritz in den vergangenen Semestern die Kernkompetenzen hart erarbeitet hat.</p>
<p>Gerade die Hochschulpolitik, über die die Berichterstattung nach Marcos eigenem Bekunden eigentlich weiter ausgebaut werden sollte, droht damit wieder weiter aus dem öffentlichen Auge zu verschwinden. Dies kann und darf nicht Ziel oder Ergebnis der parlamentarischen Entscheidungen sein.</p>
<p>Der nun hervorgerufene Notbetrieb wird auch verhindern, dass die geplanten Ideen und Projekte der neuen Chefredaktion angegangen werden können. Größere Themenrecherchen von Seiten der Chefredaktion sind damit ebenfalls unmöglich geworden. Mit dieser Entscheidung hat man den neuen Chefredakteur auch seiner Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Mediums beraubt.</p>
<div id="attachment_3009" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/10/moritz-medien.jpg"><img class="size-full wp-image-3009   " title="moritz-medien" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/10/moritz-medien.jpg" alt="Moritz-Medien" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Moritz-Medien wurden durch die Entscheidung des StuPa nachhaltig geschwächt. Die Sparten Moritz-Screen und Flying Moritz werden ebenfalls vom webMoritz betreut.</p></div>
<p>Da der webMoritz auch als Plattform für andere studentische und lokale Medien dient, wurden auch diese nachhaltig geschwächt.</p>
<p>Die Tatsache, dass die alte Chefredaktion deutlich länger im Amt blieb, als sie ursprünglich vorhatte, zeigt wie schwierig es ist, Bewerber für die Chefredaktion des webMoritz zu finden. Die nicht nachvollziehbare Entscheidung des Studierendenparlaments hat dieses Problem noch verschärft, weil sie das Vertrauen der Redaktion in das Parlament nachhaltig gestört hat.</p>
<p>Die geringe Verzahnung zwischen den moritz-Medien und dem Studierendenparlament hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass man sich im Parlament auf die Vorschläge aus den Redaktionen verlassen hat und diesen das notwendige Vertrauen entgegen brachte. Die Redaktion des webMoritz, die anderen Chefredaktionen und die Geschäftsführung der Medien standen hinter der gemeinsamen Kandidatur von Marco und Torsten – dennoch hat sich das Parlament entschieden, entgegen dieser Empfehlungen zu handeln.</p>
<p>Dass nun ein erfahrener Mitarbeiter der moritz-Medien, der gezielt auf die Aufgaben der Chefredaktion vorbereitet und von Vorgängern wie Redakteuren unterstützt wurde, vom Parlament abgelehnt wird, zeigt uns, dass es bei dieser Wahl nicht um die Frage der Kompetenz ging.</p>
<p>Eine Nichtwahl kann nur aus politischen Gründen erfolgt sein; dies widerspricht unserer Überzeugung, dass die Positionen innerhalb der moritz-Medien gerade nicht nach parteipolitischem Kalkül besetzt werden sollten. Ehemalige wie aktive Redakteure sprechen Torsten die Fähigkeit zu, seine persönliche Meinung von einer ausgewogenen Berichterstattung zu trennen.</p>
<p>Bei der Abstimmung hat sich eine große Zahl von Parlamentariern enthalten, obwohl Torsten bei seiner Bewerbung nur wenige Fragen gestellt wurden. Wer sich bei einer Personalentscheidung enthält und damit faktisch gegen den Kandidaten stimmt, hätte die Gelegenheit im Vorfeld nutzen können, dem Kandidaten kritische Fragen zu stellen. Bestenfalls zeugt das demonstrierte Verhalten von hohem Desinteresse an der personellen Ausstattung der moritz-Medien, einem Projekt, das von Dutzenden engagierten Studierenden getragen und von tausenden Kommilitonen genutzt wird.</p>
<p>Das Studierendenparlament hat durch diese von subjektiven Argumenten geleitete Wahlentscheidung nicht im Sinne der Mehrheit der Studierendenschaft entschieden und seine ureigenste Aufgabe damit nicht wahrgenommen.</p>
<p>Wir laden an dieser Stelle alle Mitglieder des Studierendenparlaments ein, am kommenden Montag um 20 Uhr die nächste webMoritz-Redaktionssitzung in der Wollweberstraße 4 zu besuchen, um sich über die Abläufe und den Arbeitsaufwand hinter dem webMoritz in Ansätzen zu informieren.</p>
<p>Darüber hinaus bitten wir insbesondere diejenigen, die sich (direkt oder per Enthaltung indirekt) gegen den Stellvertreter entschieden haben, Stellung zu ihrer Entscheidung zu beziehen und uns bei der Lösung der nun entstandenen massiven Probleme zu unterstützen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Marco Wagner (Chefredakteur webMoritz)</p>
<p><em>Für den webMoritz:</em> Torsten Heil, Carsten Schönebeck, Gabriel Kords, Tjorven Hinzke, Felix Kremser, Jakob Pallus, Carolin Wendt, Eric Schümann, Alexander Kendzia, Florian Bonn, René Reisenweber, Christine Fratzke</p>
<p><em>Für moritz-Print:</em> Annegret Adam, Patrice Wangen, Daniel Focke, Anja Rau, Luisa Pischtschan, Laura-Ann Schröder</p>
<p><em>Für</em> <em>moritzTV:</em> Stephanie Napp, Stefanie Lange, Eileen Schluricke, Knut- Henning Miersch, Hanni Sander, Fränze Flade, Oleg Maximov, Tim Anton, Hannah Roolf</p>
<p><em>Geschäftsführung Moritz-Medien:</em> Erik Schumacher, Franziska Vopel</p>
<p><em>Nach Veröffentlichung des Briefes haben noch folgende Redakteure ihre Unterstützung erklärt:</em></p>
<p><em>Für Moritz-Magazin: </em>Alexander Müller, Ella Jahn<em><br />
</em></p>
<p>Fotos: Patrice Wangen (StuPa), webMoritz-Archiv/Sebastian Jabbusch (Grafik moritz-Medien)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Am Samstag: Medienbrunch in der moritz-Redaktion</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/04/21/am-samstag-medienbrunch-in-der-moritz-redaktion/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 14:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer schon immer mal die Arbeitsweisen des Journalismus kennenlernen wollte, ist am Samstag beim Medien-Brunch der moritz-Medien richtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Magazin-, TV- und Nachrichten-Journalismus &#8211; das sind die drei Standbeine der moritz-Medien. Allen gemeinsam sind der Name und die grundsätzliche Arbeitsweise: Hinter den Medien stehen drei studentische Redaktionen, die sich wöchentlich treffen und gemeinsam &#8220;ihr&#8221; Medium auf die Beine stellen. Auch wenn es sich ausschließlich um ehrenamtliche Mitarbeiter handelt, sind die Abläufe in der Redaktionen mit denen bei professionellen Medien zumindest zu vergleichen. Ideen sammeln, Recherchieren, Schreiben bzw. Filmen, Produzieren &#8211; so sieht Journalismus überall und eben auch bei den moritz-Medien aus.</p>
<div id="attachment_32326" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/medienbrunch-ss-2010.pdf"><img class="size-full wp-image-32326" title="flyermedienbrunchss2010-225" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/flyermedienbrunchss2010-225.jpg" alt="" width="225" height="316" /></a><p class="wp-caption-text">Flyer (hier Klicken für Rückseite)</p></div>
<p>Das besondere an den moritz-Medien ist neben der besonderen Zielgruppe (&#8220;von Studenten für Studenten&#8221;) das ausdrückliche Selbstverständnis einer &#8220;Ausbildungsredaktion&#8221;. Wer im Bereich des Journalismus aktiv werden will, aber noch keine Vorerfahrung hat, kann hier die Grundzüge der journalistischen Arbeit erlernen. Dabei helfen alle älteren und erfahrenen Mitarbeiter der Redaktion &#8211; unkompliziert und zwanglos.</p>
<h3>Alle Redaktionen stellen sich vor<span id="more-32320"></span></h3>
<p>Für alle, die sich für redaktionelles Arbeiten interessieren und sich vielleicht sogar vorstellen können, später einmal einen Beruf im Medienbereich zu ergreifen, sind die moritz-Medien daher der ideale Ausgangspunkt. Der Einstieg ist jetzt zu Beginn des Semesters besonders leicht: Die moritz-Medien laden zwischen 11 und 15 Uhr zum “Medienbrunch ” in die gemeinsame Redaktion in der Wollweberstraße 4 ein.<!--more--></p>
<p>Die Redakteure des Magazins informieren über den Entstehungsprozess einer Moritz-Ausgabe, moritzTV gewährt Einblicke in die Welt des Fernsehens und auch der webMoritz bietet einen Blick hinter die Kulissen: Wie funktioniert unser Content-Managment-System? Was sind die aktuellen Themen im Lokalgeschehen? Und wie koordiniert die Redaktion ihre Arbeit?</p>
<p>Wer weniger am Journalismus und stärker an Betriebswirtschaft interessiert ist, kann sich bei der Geschäftsführung der Medien informieren. Die Geschäftsführer verwalten das Budget, das den Medien vom StuPa jährlich zur Verfügung gestellt wird.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/mortiz_familiy_09-800.jpg"><img class=" " title="mortiz_familiy_09-275" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/mortiz_familiy_09-275.jpg" alt="mortiz_familiy_09-275" width="220" height="146" /></a><p class="wp-caption-text">Chefredakteure und Geschäftsführung (Bild) sowie weitere Redakteure erwarten euch.</p></div>
<p>Für das leibliche Wohl ist am Samstag ebenfalls gesorgt.</p>
<p>Übrigens: Wer am Wochenende verhindert ist und trotzdem Interesse an der Mitarbeit bei den Moritz-Medien hat, kann auch im Semester jederzeit einsteigen. Die Redaktionen freuen sich stets über Besuchen in den regelmäßigen Radaktionskonferenzen – Vorwissen oder Voranmeldung sind nicht erforderlich. Nähere Informationen geben <a href="../projekt-info/kontakt/">die Chefredaktionen</a> jederzeit gern per E-Mail.</p>
<p>Bilder: Daniel Focke (Flyer), webMoritz-Archiv</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundeswehr-Anzeige im moritz-Magazin: Darf man das?</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/04/08/bundeswehr-anzeige-im-moritz-magazin-darf-man-das/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 15:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereine & Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[moritz magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Pro und Contra]]></category>

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		<description><![CDATA[Darf Bundeswehr-Werbung im moritz-Magazin abgedruckt werden? Der webMoritz liefert zwei Antworten auf diese Frage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Redaktion des moritz-Magazins hat in der aktuellen Ausgabe bereits zum zweiten Mal eine Anzeige der Bundeswehr auf der vorletzten Umschlagseite abgedruckt. Der Abdruck der ersten Anzeige dieser Art im Februar hatte bereits heftige Kritik hervorgerufen, die sich exemplarisch auf dem privaten Blog von webMoritz-Mitarbeiter Oliver Wunder <a href="http://www.daburna.de/blog/2010/04/02/aprilscherz-bundeswehrausgabe-des-moritz-magazins/">nachvollziehen</a> lässt. Offenbar als Zeichen des Protests wurde damals ein größerer Posten ausgerissener Heft-Rückseiten im Redaktionsbriefkasten deponiert.</p>
<p>Dieses Beispiel für vollendete Diskussionskultur wiederholte sich, nachdem das aktuelle Heft erschienen ist: Nachdem in den vergangenen Tagen bereits massenweise Hefte ohne Rückseite aufgetaucht waren, wurden die fehlenden Rückseiten in der Nacht zum Donnerstag in der moritz-Redaktion &#8220;abgeliefert&#8221;.</p>
<p>Darf es sich ein Studentenmagazin erlauben, eine Nachwuchs-Anzeige der Bundeswehr abzudrucken? Diese Frage wurde auch in der webMoritz-Redaktion kontrovers diskutiert, weshalb wir sie mit zwei verschiedenen Positionen beantworten.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td width="270" align="center" valign="top">
<h1><strong>Pro</strong></h1>
</td>
<td width="10" align="center" valign="top"></td>
<td width="270" align="center" valign="top">
<h1><strong>Contra<span id="more-31825"></span></strong></h1>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="270" valign="top"><span style="color: #ffffff;"> -</span></td>
<td width="10" valign="top"></td>
<td width="270" valign="top"><span style="color: #ffffff;"> -</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="270" valign="top"><em>Ein Kommentar von Gabriel Kords<br />
</em></td>
<td width="10" valign="top"></td>
<td width="270" valign="top"><em>Ein Kommentar von Oliver Wunder<br />
</em></td>
</tr>
<tr>
<td width="270" valign="top"><span style="color: #ffffff;"> -</span></td>
<td width="10" valign="top"></td>
<td width="270" valign="top"><span style="color: #ffffff;">-</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="270" valign="top">Möbelhaus, privates Wohnheim, Reisebüro, Bücherflohmarkt –   das sind die typischen Anzeigenkunden des moritz-Magazins. Und jetzt   plötzlich: Die Bundeswehr. Vollformatig auf der vorletzten Heftseite,   natürlich hochglänzend und in Farbe. Und das schon zum zweiten Mal. Dürfen   die das? Darf die Bundeswehr in einem Studentenmagazin für ihre Homepage   werben? Respektive: Darf so ein Magazin eine solche Anzeige abdrucken?</p>
<p>Ohne die empörten Aufschreie der letzten Monate wäre der   Autor dieser Zeilen nicht einmal auf die Idee gekommen, sich die Frage zu   stellen. Denn natürlich darf das moritz-Magazin die Anzeige abdrucken. Die   Bundeswehr ist ein legitimes staatliches Organ, ebenso legitim ist sein   Interesse an Nachwuchs. Das heißt keineswegs, dass Zweck und Handeln der   Bundeswehr nicht fundamental hinterfragt werden dürfen, ändert aber nichts   daran, dass es weder um Kriminelle noch um Staatsfeinde geht. Und mehr   noch: Gerade die deutsche Bundeswehr ist gesellschaftsfähig, sie darf (und   muss) am politischen Diskurs teilnehmen. Diesen Weg sollte man ihr nicht noch   versperren wollen.</p>
<p>Wer vom moritz-Magazin fordert, auf den Abdruck der   Anzeige zu verzichten, legt ihm die moralische Verpflichtung auf, seine Leser   von Werbung für die Bundeswehr abzuschirmen. Doch das ist keineswegs die   Aufgabe des Magazins: Dessen Leser werden ohnehin selbst entscheiden wollen,   wie ihre wehrpolitische Position aussieht und ihre Argumente dafür nicht   gerade in einer lokalen Studentenzeitschrift suchen.</p>
<p>Zudem wird gerade beim moritz-Magazin niemand ernsthaft behaupten,   dass es ausschließlich von militärbesessenen Ex-Soldaten gemacht wird. Allein,   dass auf der Seite neben der Anzeige der politisch alles andere als korrekte   „Tapir“-Comic abgedruckt wird, sollte ein Beweis dafür sein, dass das Blatt   nicht gerade politisch verklemmt ist.</p>
<p>Schämen muss man sich beim moritz-Magazin also nicht für   die Anzeige, auch wenn man gut daran täte, den Leser den Abdruck zumindest   auf Nachfrage etwas ausführlicher zu begründen als mit anderthalb Sätzen.</p>
<p>Bei der Bundeswehr   sollte man sich indes ernsthaft fragen, ob die dortige PR-Abteilung sich wirklich sicher ist, mit der Anzeige im moritz-Magazin die richtige Zielgruppe zu erriechen.</td>
<td width="10" valign="top"></td>
<td width="270" valign="top">Es ist keine Frage des rechtlichen Dürfens. Es ist eine Frage des   Gewissens und der Ethik. Darf die Bundeswehr im Moritz Magazin ihre   Jugendseite <a title="https://treff.bundeswehr.de/" href="https://treff.bundeswehr.de/" target="_blank">treff.bundeswehr.de</a> bewerben?</p>
<p>Zwar bewirbt die Bundeswehr “nur” ihre Jugendseite, die über die   Bundeswehr informiert und auch eine Community – eine Art BundiVZ –   bereitstellt. Doch geht es klar darum, hier Menschen für den Dienst an der   Waffe anzuwerben.</p>
<p>Krieg als Lösung von Konflikten wird seit den 1990ern in Deutschland   salonfähig. Die Hemmschwelle, Waffen zur Konfliktlösung einzusetzen, sinkt,   militärische Interventionen werden ein immer öfter benutztes und akzeptiertes   Mittel. Das zeigt auch daran, dass in einem Studierendenmagazin für die   Bundeswehr geworben werden kann.</p>
<p>Gewalt ist niemals das Mittel zur Lösung eines Konfliktes. Die Gewalt, die   eine Armee einsetzen muss, hat zwangsläufig das Töten von Menschen zur Folge.   Das ist vehement abzulehnen, denn das Leben eines Menschen ist das höchste   Gut. Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan hat uns in den letzten Monaten   deutlich gezeigt, dass die Bundeswehr Gewalt einsetzt und dabei auch   unschuldige Zivilisten tötet. Die umstrittene <a title="Ein deutsches Verbrechen" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68885074.html" target="_blank">Bombardierung   von zwei entführten Tanklastern in der Nähe von Kunduz </a>demonstriert, wie   unsere “Verteidigungsarmee”  inzwischen handelt. Bei den Einsätzen kommt   es in der Folge auch zu <a title="Drei Bundeswehrsoldaten sterben bei Gefecht in Afghanistan" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687122,00.html" target="_blank">Opfern   unter der Bundeswehr</a>. Deutschland ist im Krieg, die Politiker wollen das   aber nur <a title="Gutenberg spricht von  Krieg" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687235,00.html" target="_blank">recht   zögerlich zugeben</a>.</p>
<p>Die Anwendung von Gewalt führt immer nur zu noch größerer Gegengewalt. Es   entsteht ein Teufelskreis, der zur Folge hat, dass ein Konflikt selten gelöst   wird und er ständig neue Opfer fordert. Ein dauerhafter Friede kann nur dann   erreicht werden, wenn Konflikte rücksichtsvoll im gegenseitigen Dialog gelöst   werden.</p>
<p>Also auf den Punkt gebracht: Die Bundeswehr setzt Gewalt   zwangsläufig ein. Es geht um die Rekrutierung junger Menschen, die auch in   einen Kampfeinsatz geschickt werden können. Als Studierendenmagazin eine   Institution zu bewerben, die zwangsläufig Menschenleben bewusst gefährdet und   vernichtet, ist ethisch nicht zu rechtfertigen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Update 8.4., 20 Uhr: moritz-Magazin lädt zum Gespräch ein</h3>
<p>Die Redaktion des moritz-Magazins will sich mit den Kritikern des Anzeigen-Abdrucks auseinandersetzen. Wie uns die Chefredaktion des Magazins mitteilte, ist jeder eingeladen, am kommenden Dienstag, dem 13. April, um 20 Uhr in der Redaktion  mit Redakteuren des Magazins zu diskutieren.</p>
<p>Bild Startseite: Gabriel Kords</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview: Die Urabstimmung und ihre Folgen</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2010/01/09/interview-die-urabstimmung-und-ihre-folgen/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 18:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Urabstimmung]]></category>
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		<category><![CDATA[Arndt]]></category>
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		<category><![CDATA[moritzTV]]></category>
		<category><![CDATA[Uni ohne Arndt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die moritz-Medien sprachen mit Marco Wagner von der Arndt AG und Jan Steyer von Uni ohne Arndt über die anstehende Urabstimmung, ihre Bedeutung und mögliche Konsequenzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kurz vor Weihnachten führten die moritz-Medien ein Interview mit Jan Steyer von der <a href="http://www.uni-ohne-arndt.de/" target="_blank">Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221;</a> und Marco Wagner von der <a href="http://arndtag.wordpress.com/" target="_blank">Arndt AG Greifswald</a>. Ein Auszug des Gesprächs erschien Anfang <a href="http://www.webmoritz.de/moritz-magazin/" target="_self">Januar im moritz-Magazin</a>, MoritzTV hat ebenfalls einen Teil des Interviews veröffentlicht. Das Video findet ihr weiter unten. </em></p>
<p><em>Uns ging es dabei insbeondere um den stattfindenden hochschulpolitischen Prozess rund um die Urabstimmung und die anstehende Senatsentscheidung. Das Gespräch führten Alexander Müller, Daniel Focke und Carsten Schönebeck.</em></p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Im Januar steht die erste Urabstimmung in der Geschichte der Universität Greifswald an. Was ist von euch noch an Aktionen geplant um die Massen zu mobilisieren?</p>
<p><strong>Jan Steyer</strong>: Wir wollen den Namen Ernst-Moritz-Arndt-Universität abschaffen, haben daher bis zur Urabstimmung vor, mit Infoständen die Menschen zu informieren. Kurz vor der Abstimmung wird es auch einige Plakataktionen geben. Momentan arbeiten wir gemeinsam mit der Pro-Arndt-AG an einer Zeitung, die Argumenten für und gegen Arndt beinhalten soll. Außerdem wird es noch einige verbale Zusammentreffen der beiden AGs, wie kürzlich beim Debattierclub, geben.</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Solche Informationsaktionen planen wir natürlich auch. Auch nach der Urabstimmung wird es noch weiter Veranstaltungen geben. Das Thema ist dann ja noch nicht erledigt, am Ende entscheidet ja der Senat. Unter anderem wird es ja noch eine zweite Anhörung geben, bei der auch die Greifswalder Bevölkerung eingeladen wird.</p>
<div id="attachment_29607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/arndtduell_1_patrice_wangen.JPG"><img class="size-full wp-image-29607 " title="streitgespraech_arndt-550x182-patrice_wangen" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/streitgespraech_arndt-550x182-patrice_wangen.jpg" alt="streitgespraech_arndt-550x182-patrice_wangen" width="550" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">v.l.n.r. Daniel Focke, Jan Steyer, Marco Wagner, Alexander Müller, Carsten Schönebeck</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>webMoritz:</strong> Warum betreibt ihr überhaupt so einen großen Aufwand, um eine letztendlich rein symbolische Abstimmung?</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Marco Wagner:</strong> So symbolisch ist die Urabstimmung gar nicht. Die Vollversammlung im Sommer, bei der die Studierendenschaft den Namen abgelegt hat, hatte so große Signalwirkung, dass der Senat eine eigene Kommission zur Namensfrage eingesetzt hat. Genauso hoffen wir, dass die Urabstimmung entsprechend Druck auf den Senat ausüben wird, so dass diese entsprechend für oder gegen den Namen entscheidet. Die Urabstimmung ist also bei Weitem nicht bedeutungslos.<span id="more-29606"></span></p>
<p><strong> </strong><strong>Jan Steyer:</strong> Und das Interesse ist ja auch da! 1200 Studierende waren auf der letzten Vollversammlung, davon haben 95 Prozent für den Antrag auf eine Umbenennung gestimmt. Wir merken bei unseren Veranstaltungen und auf unserer Website und dem webMoritz wie viel Rücklauf wir haben. Jetzt wollen wir noch diejenigen erreichen, die sich noch nie mit Arndt beschäftigt haben, an denen das Thema bisher vorbeiging . Auch jene sollen erkennen, wie wichtig es ist, an der Abstimmung teilzunehmen. Das kostet keine große Zeit.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Mit welcher Wahlbeteiligung rechnet ihr?</p>
<p><strong>Jan Steyer:</strong> Bei der letzten StuPa-Wahl am Anfang diesen Jahres sind 1500 Studierende zur Wahl gegangen. Wenn wir diese Zahl knacken und nochmals um 600 Stimmen erhöhen können, haben wir schon viel erreicht. Wir peilen die 20-Prozent-Marke an, alles darüber ist super. Dann stellt sich natürlich die Frage, wie das Votum ausgeht. Da sind wir sehr optimistisch, da die Argumente für Arndt äußerst schwach sind und die gegen Arndt wesentlich schwerer wiegen. Wir wollen, dass mindestens 60% der Studenten gegen den Namen stimmen.<strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Marco Wagner:</strong> So schwach schätze ich die Argumente für Arndt nicht ein. Wobei die Argumente für eine Ablegung des Namens natürlich einiges Gewicht haben.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Was ist mit den restlichen 80 Prozent? Interessiert sie der Namenspatron der Universität nicht?</p>
<div id="attachment_29608" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-29608" title="marco_wagner-240x330-patrice_wangen" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/marco_wagner-240x330-patrice_wangen.jpg" alt="marco_wagner-240x330-patrice_wangen" width="240" height="330" /><p class="wp-caption-text">Marco Wagner von der Arndt AG</p></div>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Ich denke, das ist eher ein generelles Problem der Studierenden, wenn es um Politik geht. Bei der StuPa-Wahl haben wir ja genau das gleiche Problem.Viele denken, das bringt sowieso alles nichts, am Ende entscheidet eh das Rektorat oder der Senat. Sicherlich gibt es auch einige die das Thema nicht interessiert. Aber durch das Zusammenfallen von StuPa-Wahl und Urabstimmung hoffen wir, dass die Wahlen einiges an Attraktivität gewinnen.</p>
<p><strong>Jan Steyer:</strong> Im Gegensatz zu einer Bundestagswahl sind die Auswirkungen einer Abstimmung auf der Universitätsebene sehr gering. Dadurch kriegen viele gar nichts von den Wahlen mit. Da kämpfen das Studierendenparlament, der Allgemeine Studierendenausschuss und auch wir gegen an. Daher können wir nur appellieren, geht zur Wahl, gebt eure Stimme ab, denn was dort im Januar entschieden wird, betrifft noch Generationen von Studierenden nach uns!</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Am Ende ist es ja der Senat, der über eine Namensablegung entscheidet. Dessen Entscheidung beruht auf der Empfehlung der eingesetzten Namenskommission. Glaubt ihr wirklich, dass eine Urabstimmung unter Beteiligung von einem Fünftel aller Studierenden auf diese Gremien großen Druck ausüben kann?</p>
<p><strong> </strong><strong>Jan Steyer:</strong> Ich bin schon der Meinung, dass so Druck erzeugt wird, weil es die Diskussion am Leben erhält. Auf diese Weise wird das Thema nicht irgendwo am Rande behandelt, sondern viele müssen sich einen Kopf über ihre eigene Position machen. Wir müssen dem Senat ganz klar sagen: Wir wollen mitentscheiden. Daher müssen wir alle Mittel, die es gibt, nutzen. Eine Urabstimmung ist etwas völlig Neues in der Geschichte unserer Uni. Das hat es nie gegeben, das hat bisher noch keiner ausprobiert. Wir wollen beweisen, dass die große Beteiligung an der letzten Vollversammlung keine Eintagsfliege war, sondern dass wir in den letzten Monaten auch Leute wachgerüttelt haben, die sich jetzt mit dem Thema Arndt beschäftigen.</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Der Druck wird dadurch erhöht, wenn viele Menschen zur Urabstimmung gehen. Je mehr desto besser. Wenn es uns nicht gelingt die Wahlbeteiligung zu steigern, ist natürlich wirklich fraglich wie sehr sich der Senat beeinflussen lässt. Das kann ich nicht einschätzen. Ich hoffe aber, dass wir die 20 Prozent knacken können und dann ist das sicher ein Zeichen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie bewertet ihr die Namenskommission des Senats?</p>
<p><strong> </strong><strong>Jan Steyer:</strong> Uni-ohne-Arndt sieht die Kommissionsbesetzung sehr kritisch. Die Positionen pro Arndt sind in der Kommission klar in der Mehrheit. Die wollen das Problem aussitzen. Wir werden uns das Ergebnis genau ansehen und werden gucken, ob sich differenziert mit der Thematik auseinander gesetzt wurde oder ob nur die Positionen vertreten werden, mit denen man in die Kommission reingegangen ist. Wenn das so sein sollte, hätten wir uns die Kommission auch sparen können! Wir wünschen uns jedenfalls ein anderes Ergebnis, als den Text zu Arndt auf der Uni-Homepage. Denn der ist wirklich grottig. Deswegen will auch kein Autor seinen Namen drunter setzen.</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Wir sehen das etwas anders. Ich glaube nicht, dass man bei allen Mitgliedern der Kommission einschätzen kann, wer dafür oder dagegen ist. Aber das die Komission so einseitig ist, glaube ich nicht. Bei den wenigsten ist das wirklich bekannt. Ich glaube aber auch, dass wenn man für Arndt ist, man trotzdem eine gute und seriöse Arbeit abgeben kann. Ich glaube kaum, dass diese Wissenschaftler den Antisemitismusaspekt ignorieren und Arndt als den größten Helden feiern werden. Das wäre sehr merkwürdig.</p>
<p><strong> </strong><strong>Jan Steyer:</strong> Aber wir sehen doch an dem Text auf der Homepage, dass die Wörter Antisemitismus und Rassismus darin überhaupt nicht vorkommen. Stattdessen wird von Vorurteilen und latenter Judenfeindlichkeit gesprochen. Wenn die Stellungnahme der Kommission genauso aussehen sollte, hätten wir uns die Kommission sparen können.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Was macht ihr eigentlich, wenn der Senat genau das Gegenteil vom dem beschließt, was ihr jeweils wollt?</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Das ist eine gute Frage. Letztlich ist das eine Entscheidung des Senats, da können wir dann höchstens noch entsprechende Protestbriefe an den Senat schreiben. Wir würden unser Informationsangebot weiter aufrecht erhalten und darüber informieren, dass die Uni den Namen einmal getragen hat und welche Position wir damals hatten. Das ist natürlich nicht, dass wir wollen, aber wenn der Senat das entscheidet sehe ich wenige Möglichkeiten da noch etwas zu machen.</p>
<div id="attachment_29609" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-29609" title="jan_steyer-240x330-patrice_wangen" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/jan_steyer-240x330-patrice_wangen.jpg" alt="jan_steyer-240x330-patrice_wangen" width="240" height="330" /><p class="wp-caption-text">Jan Steyer von Uni ohne Arndt</p></div>
<p><strong> </strong><strong>Jan Steyer:</strong> Wir haben ein klares Votum der Studierendenschaft hinter uns. Entsprechend sehen wir uns auch gebunden daran und werden unsere Initiative auch weiterführen. Selbst wenn es im Senat eine Mehrheit geben sollte, die für die Beibehaltung des Namens ist. Das Thema kann nicht einfach weggeschoben werden, wir, die Studierenden, dürfen uns nicht einfach abbügeln lassen!</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Was macht denn überhaupt einen guten Namenspatron aus?</p>
<p><strong> </strong><strong>Jan Steyer:</strong> Ein guter Namenspatron sollte eine Vorbildfunktion haben. Er sollte auch im Hier und Jetzt für die Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit bieten, sich an ihm zu orientieren. Das ist bei Arndt nicht gegeben, der war Zeit seines Lebens rückwärts gewandt. Wir brauchen jemanden, der uns in die Zukunft blicken lässt.</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Wir sind auch der Meinung, dass ein Namenspatron ein Vorbild sein muss. Aber es darf nicht in einer göttergleichen Götzenverehrung enden. Es gibt niemanden der generell nur Gutes geleistet hat.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Darf man denn bei der Beurteilung eines Menschen eine simple Plus-Minus-Rechnung aufmachen? Oder gibt es Dinge, die, wenn sie einmal in der Welt sind, so schwer wiegen, dass sie nicht wieder wettzumachen sind?</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Die Frage ist, wie man mit solchen Sachen umgeht. Wir müssen die positiven Aspekte Arndts ehren, wie beispielsweise seinen Einsatz für die Abschaffung der Leibeigenschaft, dürfen aber die negativen Aspekte nicht vergessen. Wir müssen uns auch mit seinem Negativwerk auseinandersetzen und dieses auch als Mahnung sehen.<strong></strong><strong> </strong></p>
<p><strong></strong><strong>Jan Steyer:</strong> Wir haben mit unserer Internetseite ja versucht zu zeigen, was die positiven Aspekte Arndts sind. Die sind sehr gering und, was den wissenschaftlichen Bereich angeht, kaum da. Man muss aber den ganzen Arndt sehen. Man kann ihm nicht einfach drei Haare rausreißen und sagen: Guck mal, hier setzt sich Arndt für den deutschen Wald ein und das ist jetzt repräsentativ. Arndt hat Zeit seines Lebens gegen Frankreich und gegen die Juden gehetzt und das ist entscheidend.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie steht es eigentlich um die Außenwirkung des Namenspatrons? Schadet der Streit um Arndt der Universität, wenn es so viele negative Schlagzeilen gibt?</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Nicht der Streit selber schadet, sondern dass immer auf dem Antisemitismus und dem Rassismus rumgeritten wird. Es gab jede Menge Leute im 19. Jahrhundert, die rassistisch gedacht haben und heute verehrt werden. Sollen wir jetzt aufhören Kant zu ehren? Die Einseitigkeit der Diskussion schadet der Außenwirkung am meisten.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Woran genau liegt denn die Einseitigkeit der Debatte?</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Rassismus und Antisemitismus liefern einfach die besseren Schlagzeilen. Das zieht mehr, als wenn man den Leuten mit der Bauernbefreiung kommt.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Warum wird die Debatte so erbittert geführt und warum so sehr auf persönlichem Niveau?</p>
<p><strong>Marco Wagner: </strong>Das hängt damit zusammen, dass viele mit der Art und Weise wie die letzte Vollversammlung abgelaufen ist, nicht einverstanden waren. Diese Leute schlussfolgern dann daraus, dass Uni-ohne-Arndt immer so vorgeht, wie damals. Und ich muss ihnen da teilweise recht geben. Ich habe oft den Eindruck dass Uni-ohne-Arndt sich nicht sehr intensiv mit dem Texten auseinandersetzen will.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Fehlt es der Pro-Arndt-AG an eigenen Argumenten, so dass sie sich jetzt auf die Schwächen der Gegner stürzen muss?</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Nein, unsere AG tut das überhaupt nicht. Wir haben relativ viel vorgebracht, wie man auch auf unserer Homepage nachlesen kann. Da brauchen wir uns nicht auf unsere Gegner stürzen.</p>
<p><strong></strong><strong>Jan Steyer:</strong> Ich finde man hat gerade bei der Veranstaltung im Debattierclub vor ein paar Wochen gesehen, wie sehr einige Leute einfach nur mal Dampf ablassen wollen. Man konnte an den Redebeiträgen sehr gut merken, wie viel angestaute Wut auch gegen Sebastian Jabbusch immer dabei ist. Wir haben versucht, im Nachhinein noch einmal auf die Redebeiträge des Abends auf unserer Homepage einzugehen. Denn es waren einige neue Aspekte dabei, an die noch keiner gedacht hat. Kritik ist immer berechtigt, aber sie sollte sachlich sein.</p>
<p><object style="width: 375px; height: 309px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="375" height="309" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QI3me_gihSg" /><embed style="width: 375px; height: 309px;" type="application/x-shockwave-flash" width="375" height="309" src="http://www.youtube.com/v/QI3me_gihSg"></embed></object></p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Warum hat sich Pro-Arndt eigentlich so spät gegründet? Ist sie die typische parteipolitische Reaktion, dass wenn von links ein guter Vorschlag kommt von mitte-rechts gegengesteuert wird?</p>
<p><strong>Marco Wagner: </strong>Nein, unsere AG ist eine Folgeerscheinung der Vollversammlung. Wir haben vorher nicht gewusst, was da auf uns zukommt. Es gab nicht wenige, die die Art und Weise der Vollversammlung als gezielte Demagogie betrachteten. Aus dieser Konsequenz sagten wir uns dann, jetzt müssen wir wirklich was machen und gegensteuern. Schließlich sind in unserer AG nicht nur RCDS-Mitglieder.</p>
<p><strong></strong><strong>Jan Steyer:</strong> Ich finde es ganz gut, dass es eine Pro-Arndt Gruppe gibt, auch wenn sie vom RCDS unterstützt ist. Denn so gibt es Leute, die sich vom rechtsextremen Rand abgrenzen, der ja auch Arndt für sich beansprucht. So belegen sie eine Position, die sonst das rechtsextreme Lager beansprucht hätte.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Gibt es schon Ideen seitens Uni-ohne-Arndt für einen neuen Namen?</p>
<p><strong></strong><strong>Jan Steyer:</strong> Wir wollen den Namen abschaffen. Was dann passiert, muss in einem größeren Rahmen geschehen. Das würden wir auch nicht vorgeben wollen, da sind alle gefordert. Eine gute Möglichkeit wäre, eine Art Wettbewerb um einen neuen Namen zu veranstalten. Es ist aber müßig, sich über künftige Namenspatrone zu unterhalten, solange der alte noch nicht weg ist.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wenn ihr in der jeweils anderen Initiative wäret, was würdet ihr besser machen?</p>
<p><strong>Marco Wagner:</strong> Ich würde mehr die Pro-Argumentation miteinbeziehen. Außerdem würde ich mich weniger auf Professoren, als vielmehr auf Arndts Werke selber beziehen.</p>
<p><strong>Jan Steyer:</strong> Wenn ich in der Pro-Arndt-AG wäre, würde ich die Abgrenzung gegenüber den extrem Rechten weiter ausbauen. Da ist Pro-Arndt bisher viel zu weich und ausweichend. Ich würde viel mehr betonen: wenn ihr für Arndt und seinen Antisemitismus seid, dann habt ihr mit uns nichts zu schaffen! Und ich würde dafür sorgen, dass die AG endlich mal loskommt vom RCDS. Ich würde die AG öffnen und aufhören, da eine hochschulpolitische Geschichte kurz vor der StuPa-Wahl draus zu machen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Vielen Dank für das Gespräch.</p>
<p><strong>Fotos: </strong></p>
<p>Interview &#8211; Patrice Wangen</p>
<p>Startseite &#8211; Ullrich Kötter</p>
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		<item>
		<title>Märchen-Filme und Mörder-Podcasts in der vorpommerschen Provinz</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Glashagen]]></category>
		<category><![CDATA[moritz magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz TV]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende fuhren knapp 50 junge moritze in die vorpommersche Provinz, um sich dort besser kennenzulernen und Fortbildungen zu absolvieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende machten sich knapp 50 Mitarbeiter der moritz-Medien auf die lange und beschwerliche Reise ins rund 35 Kilometer entfernte Glashagen bei Grimmen. Dort verbrachten die Mitglieder der drei Redaktionen moritz-Magazin, moritzTV und webMoritz knapp 48 Stunden, in denen sie auf zahlreichen Workshops dazulernten und sich abends redaktionsübergreifend besser kennenlernten. Das Wochenende, das seit einiger Zeit einmal jährlich angeboten wird, sollte das Wir-Gefühl der moritz-Familie stärken und den Mitarbeitern ein breites Angebot zur fachlichen Weiterentwicklung machen.</p>
<p>Externe Referenten gingen in Kleingruppen unter anderem der Frage nach, wie man eine Reportage schreibt und was man bei Interviews und Hintergrundgesprächen zu beachten hat. Mitarbeiter der moritz-Medien boten zudem Workshops für Fotografie, Podcasts sowie für die neueren Mitarbeiter eine generelle Einführung ins journalistische Schreiben an. MoritzTV produzierte derweil zwei Kurzfilme.</p>
<p>An den Abenden ging es bei Grillgut und Getränken lockerer zu &#8211; auch wenn das holzofenbeheizte Tagungshaus und die Selbstverpflegung jedem Teilnehmer seinen Beitrag abverlangte. Erstmals waren bei dem Wochenende auch die Geschäftsführer Christof Kraft und Erik Schumacher dabei, die dabei zahlreiche Mitglieder der Redaktionen kennenlernen konnten und sich einen Eindruck von der Arbeit machen konnten.</p>

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	<!-- Thumbnails -->
		
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			<a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/gallery/glashagen-2009/glash1.JPG" title="Gruppenfoto am Tag der Abreise." class="thickbox" rel="set_105" >
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			<a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/gallery/glashagen-2009/glash2.JPG" title="Kennenlernen am ersten Abend." class="thickbox" rel="set_105" >
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			<a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/gallery/glashagen-2009/glash3.JPG" title="Gemeinsame Mahlzeit am Samstag" class="thickbox" rel="set_105" >
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			<a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/gallery/glashagen-2009/glash4.JPG" title="Auch print-Redakteurinnen durften sich die moritzTV-Kamera mal näher angucken..." class="thickbox" rel="set_105" >
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			<a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/gallery/glashagen-2009/glash5.JPG" title="Daniel Focke (stellv. Chefredakteur moritz Magazin) inszenierte sich als Übervater der moritz-Medien." class="thickbox" rel="set_105" >
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			<a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/gallery/glashagen-2009/glash6.JPG" title="Manche Redakteure suchten Wärme beim Feuer - in den holzbefeuerten Räumen des Gutshauses war es indes nicht immer warm." class="thickbox" rel="set_105" >
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			<a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/gallery/glashagen-2009/glash7.JPG" title="Die obligatorische After-Workshop-Party fand am Samstagabend nach getaner Arbeit statt. Das Filmteam war dabei teilweise noch kostümiert." class="thickbox" rel="set_105" >
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	<!-- Pagination -->
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</div>


<p>webMoritz.de präsentiert Euch neben einigen Bildern auch die beiden Hörstücke, die im Podcast-Workshop entstanden:</p>
<ul>
<li>Was sind eigentlich die moritz-Medien?<br />
Luisa Pistschan befragte die drei moritz-Chefredakteure Stefanie Binder, Alexander Müller und Carsten Schönebeck<br />
</li>
<li>Mord im Gutshaus<br />
Christine Fratzke und Maria Strache haben sich mit einem besonders grausamen Spiel unter allen Teinlehmern des Wochenendes beschäftigt.<br />
</li>
</ul>
<p>Außerdem entstanden zwei moderne Adaptionen des Märchens &#8220;Hänsel und Gretel&#8221; als Kurzfilm. Diese beiden Filme werden wir schnellstmöglich nachreichen.</p>
<h3>Auf den Geschmack gekommen?</h3>
<p>Wer sich nach Begutachtung der Bilder und Resultate des Wochenendes ärgert, dass er nicht mit dabei war, muss sich nicht grämen &#8211; ein Einstieg bei den moritz-Medien ist jederzeit möglich. Alle drei Redaktionen treffen sich im Semester wöchentlich zur Redaktionssitzung. Die Sitzungen finden statt:</p>
<ul>
<li>moritzTV: mittwochs, 20:15 Uhr</li>
<li>moritz Magazin: donnerstags, 19 Uhr</li>
<li>webMoritz: montags, 20 Uhr</li>
</ul>
<p>Alle Sitzungen finden in der moritz-Redaktion in der Wollweberstraße 4 (erster Stock) statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p>Bilder: Christine Fratzke u.a.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Audio: Was der Bildungsminister uns &#8220;sagen&#8221; will&#8230;</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2008/10/18/audio-den-bildungsminister-zu-sagen-hat/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 11:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Jabbusch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Henry Tesch]]></category>
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		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Bildungsminister nehmen wir beim Wort: Hört Euch jetzt das das Interview des moritz als Podcast an... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/10/moritz-print-m72-hopo-tesch-interview-arik-platzek.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3773" title="moritz-print-m72-hopo-tesch-interview-arik-platzek" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/10/moritz-print-m72-hopo-tesch-interview-arik-platzek.jpg" alt="" width="216" height="144" /></a>Unseren Kollegen vom moritz Magazin gelang es Bildungsminister Henry Tesch für ein ausführliches Interview zu gewinnen. Dieses Interview ist im aktuellen Magazin aus Platzgründen nur zu einem Teil abgedruckt. Doch jetzt könnt Ihr Euch das Interview auf dem webMoritz entweder in Gänze durchlesen oder auch einfach <em>anhören</em>.</p>
<p>Das Interview und die Audiodatei <a href="http://www.webmoritz.de/2008/10/12/bildungsminister-henry-tesch-im-interview-ich-bin-aber-immer-daran-interessiert-welche-dinge-gehen/" target="_self">findet ihr hier</a>.</p>
<p><strong>Foto:</strong> Arik Platzek</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer Wintermoritz jetzt erhältlich</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2008/09/25/wintermoritz-jetzt-erhaltlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 23:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arik Platzek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[moritz magazin]]></category>
		<category><![CDATA[wintermoritz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webmoritz.de/?p=2811</guid>
		<description><![CDATA[Der praktische und kostenlose Wintermoritz  ist ab heute für Euch im Büro des AStA erhältlich. Der Wintermoritz ist nicht nur Taschenkalender, sondern auch Terminplanergelbeseitennotizadressbuchstadtplan in einem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/09/20080924-wintermoritz08.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2812" style="margin:5px; margin-right:10px;" title="20080924-wintermoritz08" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/09/20080924-wintermoritz08-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der praktische und kostenlose Wintermoritz  ist ab heute für euch im Büro des AStA erhältlich!</p>
<p>Der Wintermoritz ist nicht nur Taschenkalender, sondern auch Terminplanergelbeseitennotizadressbuchtapircomicstadtplan in einem und für das ganze kommende Semester gültig, wenn man ihn gut pflegt!</p>
<p>Ihr findet ihn im AStA-Büro und in den kommenden Tagen an immer mehr Orten in Greifswald.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Henry Tesch im Interview &#8211; und DU stellst die Fragen!</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2008/09/04/der-bildungsminister-im-interview-und-du-stellst-die-fragen/</link>
		<comments>http://www.webmoritz.de/2008/09/04/der-bildungsminister-im-interview-und-du-stellst-die-fragen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 12:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arik Platzek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Henry Tesch]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[moritz magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Redakteure des Moritz Magazins treffen auf unseren Bildungsminister Henry Tesch. Zweck der Zusammenkunft: Ein Interview. Dauer: 30 Minuten. Gerade genug Zeit für ein paar der wichtigsten Fragen. Und eine davon stellst Du.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zwei Redakteure des Moritz Magazins treffen am 9. September 2008 auf Henry Tesch, unseren Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes M-V und Mitglied der CDU. Zweck der Zusammenkunft: Ein Interview. Dauer: 30 Minuten. Gerade genug Zeit für ein paar der wichtigsten Fragen. Eine davon stellst Du.</p>
<p><strong>Themen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Landeshochschulpolitik</li>
<li>Die Finanzierung der Hochschulen, besonders unserer Universität</li>
<li>Studiengebühren in MV</li>
<li>Die Exzellenzinitiative in Lehre und Forschung, wie auch die Chancen unseres Landes</li>
<li>Die Änderung des Landeshochschulgesetzes</li>
</ul>
<p><span id="more-2500"></span>Wenn Du dem Bildungsminister auch eine Frage stellen willst: Schick uns diese unter Angabe deines Namens und deines Studiengangs bis Sonntag, den 7. September, an <a href="mailto:moritz@uni-greifswald.de">moritz@uni-greifswald.de</a>! Wir werden dann <strong>drei</strong> Fragen auswählen und vielleicht ist es genau Deine Frage, die wir dem Bildungsminister stellen. Mit etwas Glück wird er sie auch beantworten und Du findest diese und noch mehr Antworten dann im vollständigen Interview im nächsten Moritz Magazin (ab 7. Oktober 2008) oder zum gleichen Zeitpunkt hier als Podcast auf dem webMoritz.</p>
<p><strong>Bildquelle:</strong> Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der neue Print-Moritz ist &#8220;online&#8221; &#8230;</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2008/05/19/der-neue-print-moritz-ist-online/</link>
		<comments>http://www.webmoritz.de/2008/05/19/der-neue-print-moritz-ist-online/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 18:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Jabbusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[moritz]]></category>
		<category><![CDATA[moritz magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals in der Geschichte des moritz, erscheint das renommierte Studenten-Magazin zuerst im Internet. Es soll offenbar aus Aktualitätsgründen noch vor der morgigen StuPa-Sitzung erscheinen. Alle Links zu den Artikeln findet ihr in dieser News... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Lese das ganze Magazin als PDF - Klick hier! " href="http://www.moritz-medien.de/fileadmin/downloads/magazin/moritz_70_-_Mai_2008.pdf" target="_blank"><img class="alignright alignnone size-full wp-image-585" style="float: right; margin: 15px;" title="magazin-ganz1" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/05/magazin-ganz1.jpg" alt="Lese das ganze Magazin als PDF - Klick hier! " width="300" height="423" /></a>Erstmals in der Geschichte des moritz, erscheint das Print-Magazin zuerst im Internet. Es soll offenbar aus Aktualitätsgründen noch vor der morgigen StuPa-Sitzung erscheinen. Ihr findet die neue Zeitschrift unter dem Titel &#8220;Alles fürs Geld &#8211; Studentenjobs in Greifswald&#8221; fein säuberlich sortiert nach Artikeln unter <a href="http://www.moritz-medien.de/11.html" target="_blank">diesem Link</a>.</p>
<p>Ihr könnt Euch auch das <a href="http://www.moritz-medien.de/fileadmin/downloads/magazin/moritz_70_-_Mai_2008.pdf" target="_blank">ganze Heft als PDF hier angucken</a>.</p>
<p>In den neuen Heft nehmen die Redakteure, wie schon in den Heften zuvor, kein Blatt vor den Mund, was sich schon an den Überschriften ablesen lässt, wie etwa</p>
<ul>
<li><a title="Zwischen Lethargie und Übereifer" href="http://www.moritz-medien.de/29+M54263a2ffc3.html" target="_blank">Zwischen Lethargie und Übereifer</a> (Erste Sitzung des Stupa)</li>
<li><a title="Aschenputtelsyndrom" href="http://www.moritz-medien.de/29+M5d8f7d4021f.html" target="_self">Aschenputtelsyndrom</a> (AStA-Struktur) oder</li>
<li><a title="„Das ist aber scheiße, Martin!“" href="http://www.moritz-medien.de/29+M57a3bcd75ac.html" target="_self">„Das ist aber scheiße, Martin!“</a> (Kommentar zum StuPa)</li>
</ul>
<p>Wir können hier nicht alle Artikel verlinken, aber das Heft ist voll davon. Besucht die <a href="http://www.moritz-medien.de/11.html" target="_blank">Moritz-Magazin Seite</a> einfach selbst und klickt Euch durch.<span id="more-581"></span></p>
<p>Da die Moritz Seite noch immer keine eigene Kommentarfunktion hat, seit ihr herzlich eingeladen Eure Kritik zum neuen Magazin (auch) hier abzuladen. Die Chefredakteure werden Eure Kritik sicher lesen.</p>
<p>Übrigens ist es das dickste Heft seit die zwei Chefredakteure Björn &amp; Maria im Amt sind. Es ist leider auch ihr letztes, den beide zu diesem Semester zurückgetreten, um sich wieder in Ihr Studium zu stürzen.</p>
<p>Ryck-Blick dankt für die kooperative Zusammenarbeit!</p>
<p><strong>*Update* 26. Mai:</strong></p>
<p>Seit Mittwoch ist das Heft auch überall an der Universität verfügbar.</p>
<p><span style="font-size:85%;">(P.S.: Wie schon in den Kommentaren angemerkt &#8211; der neue Tapir auf der letzten Seite ist einfach toll! Wer nicht weiß, worum es geht <a href="http://www.webmoritz.de/?p=545" target="_self">lese zunächst diesen Text hier</a>.)</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Werde Chefredakteur oder Geschäftsführer! Moritz-Medien sucht neue Führungsebene!</title>
		<link>http://www.webmoritz.de/2008/05/07/werde-chefredakteur-oder-geschaftsfuhrer-moritz-medien-sucht/</link>
		<comments>http://www.webmoritz.de/2008/05/07/werde-chefredakteur-oder-geschaftsfuhrer-moritz-medien-sucht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 22:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Jabbusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[moritz]]></category>
		<category><![CDATA[moritz magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz TV]]></category>
		<category><![CDATA[moritzweb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.webmoritz.de/?p=485</guid>
		<description><![CDATA[Neue Posten sind zu besetzen: Chefredakteure und Geschätfsführer werden gesucht... Mehr Infos hier. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright alignnone size-full wp-image-479" style="float: right; margin: 10px;" title="moritz-medien-gross" src="http://www.webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/05/moritz-medien-gross.jpg" alt="" width="250" />Am kommenden Dienstag, dem 13. Mai, werden die Chefredakteursposten* für das Moritz-Magazin, Moritz-TV und den Webmoritz sowie die Posten für die Geschäftsführung** der Moritz-Medien wieder neu besetzt. Vergeben werden alle Positionen durch Wahlen im Studierendenparlament (StuPa), die der Herausgeber der Moritz-Medien sind. Jeder Student kann sich bewerben. Besonders in diesem Jahr wird intensiv um möglichst viele Kandidaten geworben.</p>
<p>Hier die gekürzte Stellenausschreibung:</p>
<blockquote><p>&#8220;<strong>Die Chefredakteurin und ihre Stellvertreterin für moritz Print<br />
</strong>sind verantwortlich für die Erstellung des siebenmal im Jahr erscheinenden moritz-Magazins, des winter- und des sommermoritz sowie des moritz-Uniführers. [...]</p>
<p><strong>Die Chefredakteurin und ihre Stellvertreterin für MoritzTV</strong><br />
sind verantwortlich für die Produktion von sechs Sendungen. [...]<span id="more-485"></span></p>
<p><strong>Die Chefredakteurin und ihre Stellvertreterin für moritzWeb</strong><br />
sind für den Betrieb des Moritz-Medien-Portals, für die redaktionelle Betreuung des Mensa-Beamers und für die Erstellung des flying-moritz verantwortlich. Vorrangiges Ziel ist der Aufbau eines funktionierenden Redaktionsbetriebes und die Gewinnung von Lesern.</p>
<p><strong>Die Geschäftsführerin und ihre Stellvertreterin<br />
</strong>sind verantwortlich für die Führung der laufenden Geschäfte, [...], den Abschluss von Werk-, Nutzungs- und Dienstverträgen [...], die Aufstellung eines Wirtschaftsplanes [...] und des Jahresabschlusses [...]. Weiterhin obliegen ihnen die Anzeigenakquise [...], die Buchführung, [u.v.m.].</p>
<p><strong>Bewerbungsmodalitäten</strong><br />
Für die ausgeschriebenen Referate könnt Ihr Euch ab jetzt bewerben. Bewerbungen bitte schriftlich (formlos), unbedingt unter Angabe der Adresse <strong>bis zum 13. Mai 2008 um 12 Uhr s.t</strong>. (Ausschlussfrist) beim Präsidenten des Studierendenparlaments [...] abgeben [...].</p>
<p>Bewerberbogen befindet sich zum Download auf der Internetseite des Studierendenparlaments <a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/" target="_blank">http://www.stupa.uni-greifswald.de</a> [...]&#8220;</p></blockquote>
<p>Wer sich bewerben möchte, lade sich bitte <a href="http://ryckblick.tose.de/blog/moritz-medien2008.pdf" target="_blank">hier</a> die vollständige Beschreibung als PDF herunter.</p>
<p>Ähnlich wie beim AStA (<a href="http://www.webmoritz.de/?p=466" target="_self">wir berichteten</a>) zeichnet sich auch bei den Moritz-Medien ein Generationswechsel ab. Sowohl die Print-Chefredaktion, als auch die TV-Chefredaktion werden nicht zur Wiederwahl antreten. Die Wiederwahl der webmoritz-Chefredakteure gilt aufgrund ihrer nicht erfüllten Aufgaben (<a href="http://www.webmoritz.de/?p=332" target="_self">wir berichteten</a>) als unwahrscheinlich. Auch die Geschäftsführung soll (wohl) nicht zur Wiederwahl antreten.</p>
<p>Während es im Bereich Moritz-TV aussichtsreiche Kandidatinnen gibt, deren Wahl dank der Empfehlung ihrer erfolgreichen Vorgängerinnen als sicher gelten kann, sind sonst keine (Alternativ-)Kandidaten für die anderen Ämter bekannt. Einzig im Bereich Print soll es bereits einen Kandidaten geben.</p>
<p>Die Wahl der Chefredakteure ist spannend, da sie die Berichterstattung der jeweiligen Medien entscheidend beeinflussen.</p>
<p>* Aufwandsentschädigung: 180 Euro pro Monat<br />
** Aufwandsentschädigung: 240 Euro pro Monat</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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